Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gerwin Trifft Familienministerin Renate Schmidt

Wodan, Thursday, 03.03.2005, 12:22 (vor 7643 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Gerwin Trifft Familienministerin Renate Schmidt von Andreas am 03. März 2005 09:46:35:

Und dafür gibt es eine Lösung: Wir müssen diesen Leuten unmißverständlich klar machen, daß ohne Männer in diesem Staat nix läuft. D.h. diese Leute müssen Wählerstimmen verlieren - und zwar nach Möglichkeit mehr als drei! ;-)

Das geht aber erst, wenn Männer endlich mal aktiv werden.

Ich glaube nicht, daß dies allein ausreicht: Wählerstimmen vorenthalten.
1. Die Politik der Gegenoption ist nicht wesentlich männerfreundlicher.
2. Der Verlust an Stimmen wird schnell anderen Ursachen zugeschrieben. (Beispiel: die ewigen Debatten darüber, warum die Deutschen immer weniger Kinder kriegen. Erst wird so getan, als müsse man sich dafür allein an die Frauen wenden, sie weiter verhätscheln, bevorteilen etc. Wenn dann auch Männer miteinbezogen werden, ist es deren angebliche Karrieregeilheit, die sie keine Kinder wollen läßt (Dasselbe übrigens, was man den Frauen unterstellt, nur daß man es anders bewertet und nicht fördern will). Keiner läßt das Argument zu, daß viele Männer sich einfach weigern, unter den väterfeindlichen Bedingungen unserer Rechtsprechung angesichts hoher Scheidungszahlen Kinder zu zeugen. _ Der langen Rede kurzer Sinn: Ursachen werden meist da gesucht, wo man sie haben will. Die Ursache für Stimmeneinbrüche bei Wahlen ist da keine Ausname.)

Also: aktiv werden auf dem Stimmzettel reicht jedenfalls nicht.
Schönen Gruß
Wodan


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