Re: Juristische Fragen
Als Antwort auf: Re: Juristische Fragen von Silvain am 03. März 2005 18:04:46:
Du liegst in deiner Einschätzung völlig falsch.
Die Miete hier im Haus zahle ich.
Um die Wohnung kümmere in erster Linie ich mich, weil ich es gerne schön habe und ihm es egal ist.
Ich bin nicht verheiratet. Er wäre es gerne.
Sein Kinderwunsch ist größer als meiner.
Er hat immer einen Aufstand gemacht, wenn ich Nachtdienste hatte - und wenn es nur für 1 Monat war.
Ich gehe arbeiten. Meist mehr Stunden als er, manchmal 2 Jobs (derzeit nicht)
Er hätte mich manchmal lieber mehr zu Hause, daß ich dann noch die Lust habe ihn bei seinen geschäftlichen Sachen zu begleiten. Aber in meiner Freizeit als Gesellschaftsdame zu fungieren fehlen mir dann nach meiner Arbeit die Energien. (Ich habe viel mit Menschen zu tun und dann reichts mal)
Ich würde eigentlich 2 getrennte Wohnungen vorziehen - er will nicht.(Hat sich alles so ergeben, rausschmeißen tu ich ihn jetzt im Nachhinein nicht)
Lies bitte noch einmal meine letzten Worte im vorigen Beitrag:
!...außer sie sitzt nur herum und macht sich ein schönes Leben, starrt in die Luft und engagiert eben erwähnte Putzfrauen, Kindermädchen.....aber wer so jemanden heiratet, hat wohl nicht nachgedacht oder will sich den Luxus Frau warum auch immer leisten, außer er ist getäuscht worden: Da hilft dann nur Trennung und die Frau kann die Strafe einsitzen.!
Es gibt Leute, die gerne NICHTS mit Haushalt zu tun haben wollen und dann gerne einen Partner haben, der das alles macht, zu Hause ist und den/diejenige nach einem streßigen Tag gut gelaunt empfängt, alles ist vorbereitet, er/sie wird verwöhnt. Wenn ich eine harte Arbeit hätte mit lauter anstrengenden Leuten um mich, dabei wirklich gut verdiene und einen Partner, der gerne häuslich ist, mir ein Nest baut, Wärme und eine Zuflucht nach der anstrengenden Welt draußen bietet, würde ich mich vielleicht auch dazu entschließen ihn Haus"frau" sein zu lassen, damit ich als Ausgleich meine "kleine heile Welt" zu Hause habe in der wir beide glücklich sind, er mich mit seiner Unbeschwertheit ansteckt und ich ohne mich um was zu kümmern, ohne fremde Leute um mich zuhaben wieder Energie auftanken kann.
Einmal war ich in jemanden verliebt und da hätte ich genau das getan, wenn was draus geworden wäre. Da hätte es einfach nur so gepaßt.
Das ist dann aber meine/unsere Entscheidung und ich kann meinem Partner dann nicht im Nachhinein vorwerfen, daß er dann auch wirklich zu Hause ist auf meinen Wunsch.
Ich selber möchte nicht heiraten, will von niemandem abhängig sein, brauche eine sinnvolle Aufgabe, würde wohl auch als Hausfrau, bald bei dem und dort und da mithelfen, weil ich einfach das Bedürfnis habe etwas zu tun, Leute um mich zu haben und gemeinsam etwas vorwärts zu bringen.
Meine Mutter allerdings war zu Hause. 6-köpfige Familie. Meine Eltern haben sich so entschieden - beide. Mein Vater steht voll zu dieser Entscheidung - meine Mutter hatte genug zu tun, und wenn wir krank waren, hat sie nicht viel geschlafen und selber hatte sie kaum Zeit zum krank sein! Meine Stabilität, Erfolg, das meiste an Wissen verdanke ich ihr und daß mein Vater sie zu Hause gelassen hat.
Es gibt Hausfrauen und Hausfrauen. Macht euch keine Hausfrau, wenn ihr sie nicht wollt. Zum heiraten und zu Hause anbinden gehören immer noch zwei.
Daß es Frauen gibt, die ihre Situation ausnutzen, unzufrieden sind obwohl sie im goldenen Käfig hocken, will ich nicht abstreiten. Genauso wie Männer können auch Frauen täuschen, betrügen, ausnutzen. Das finde ich dann auch genauso schlecht wie ich jeden Betrug, jeden Egotrip schlecht finde.
Aber "Hausfrau" an und für sich kann man nicht verurteilen. Nur wenn sie nichts draus macht. Genauso wie jeder andere, der seinen Beruf nicht richtig ausübt anzuprangern ist.
Daß du deinen Haushalt selber machst, glaube ich dir gerne. Auch daß für dich eine Frau zu Hause dann nicht sinnbringend ist. Also keine Hausfrau für dich, ist oK.
Aber wenn du eine Frau überedest zu Hause zu bleiben für dich und nicht arbeiten zu gehen: Vergiß nicht, sie verliert dabei Pensionszeiten. Wenn sie doch in den Beruf zurück will, wird sie nach Jahren zu Hause nur undankbare Hilfsarbeiten zum Geldverdienen finden. Vielleicht wird sie dann auch als zu alt und dafür zu unerfahren überall abgelehnt werden. Deswegen die Verpflichtungen des Partners aufzukommen für den anderen, der zu Hause war und ihm womöglich durch die Fürsorge die Energien gegeben hat, daß er (für beide) Karriere machen konnte. Ich weiß nicht wie die Gesetzeslage derzeit ist: Aber für den Hausmann müssen natürlich dieselben Schutzmechanismen da sein wie für die Frau! Egal wie sich ein Paar entscheidet, für beide muß im Fall des Falles gesorgt sein.
Wenn man nicht bereit ist sich als Einheit zu betrachten, deren gemeinsame Zeit ein gemeinsames Projekt ist und auch alles was man sich da erarbeitet und aufbaut, dann also einfach von vornherein nicht heiraten! Tu ich ja auch nicht (Trotzdem wir Kinderplanung hatten)muß ja niemand.
Grüße von einer selbstständigen, nicht verheirateten arbeiteten, haushaltführenden Astrid
mit ihrem "Lieblingshaustier" Mann, das man immerhin nicht gassi gehen führen muß und füttern tut er sich auch selber
und das bischen Unordnung das er macht ist ja nicht so schlimm!
Hallo Astrid,
ich will dir gerne einmal vorführen, warum deine Rechnung eine reine Milchmädchenrechnung ist.
Hausfrau und Mutter ist ein anständiger Beruf, der 24 Stunden am Tag dauert, wenn sie ihn
Ich darf also daraus schließen, dass eine Hausfrau keinen Schlaf benötigt?
orentlich erledigt. Du bist Putzfrau, Haushälterin, Wirtschafterin, Lieferantin, Erzieherin, Krankenschwester, Seelenklemptnerin .....rechnet mal nach, was die Betreuung durch familienfremde Personen kosten würde - zB Einkaufen durch Heimhilfe, Kochen durch Haushaltshilfe, Putzfrau zum Saubermachen, Babysitter für Kinder, Nachhilfe zum Hausaufgabe kontrollieren oder Kindermädchen,angenehme Masssage des Mannes durch Masseurin, Phsychologische Betreuung bei Problemen, Hausschuhe nachtragen durch Hund(der ißt auch was, ja und irgendwer muß den dann Gassi führen)...Anspruch auf irgendein Geld wird die Frau ja wohl haben, außer sie sitzt nur herum und macht sich ein schönes Leben, starrt in die Luft und engagiert eben erwähnte Putzfrauen
Der Mann ist Klempner, Handwerker, KfZ-Mechaniker, Chauffeur, Handlanger für alle Arbeiten, die Frauchen zu schwer sind und vor allen Dingen Financier der über alle Maßen anspruchsvollen Ehefrau. Also so gesehen dürfte der Mann ja wohl Anspruch auf einen Ehemann-Lohn von Seiten der Frau haben, ausser natürlich er sitzt zu Hause faul herum und engagiert für die Dienstleistungen wie auch fürs Geldverdienen jemand Anderen. Zu zahlen wäre das nach deiner Rechnung dann natürlich selbstverständlich von der Frau.
Gemäß der gleichen Logik wäre jedem Single fortan vom Staate ein Gehalt zu zahlen, denn dieser kauft seine Lebensmittel selber ein, kocht selbst, putzt seine Wohnung selbst und hilft anderen Menschen mit Ratschlägen, wäre folglich Deiner Logik folgend auch als Psychologe zu bezahlen. Ferner wäre ihm ein Haustier-Zuschlag zu zahlen, da er ja mit diesem Gassi geht, dessen Behandlungen zahlt, usw.
Du entblößt hier im übrigen sehr schön deinen Geist, indem du ausführst, dass Dinge, die in einer Partnerschaft selbstverständlich sein sollten wie "Massagen" und "psychologische Betreuung" von dir in Geld ausbezahlt sein wollen. Da du also offensichtlich den Mann lediglich als Geldgeber siehst, bleibt mir nur zu hoffen, dass hoffentlich nicht allzu viele unter dieser deinen Einstellung gelitten haben.
Und noch etwas: Für einen 1-Personen-Haushalt braucht ein Mensch für all die von dir genannten Dinge, die unter "Haushaltsführung" fallen, maximal 2 Stunden am Tag. Bei zwei Personen sind dies nach Adam Riese maximal 4 Stunden, wobei manche Arbeiten ungeachtet der Personenanzahl anfallen und damit sich nicht verdoppeln, aber so penibel will ich ja gar nicht sein. Angesichts der Tatsache, dass sich Mütter statistisch nur wenige Minuten am Tag um das/die Kinder kümmern, stellt sich mir doch die Frage, was du die restlichen deiner angeführten 18 Stunden am Tag zu tun gedenkst? Auf Seiten des Mannes ist dann schonmal zu verzeichnen, dass dieser mindestens 8 Stunden am Tag malocht, und danach noch die obigen "männertypischen Handwerksarbeiten" erledigt. Aber die brauchen wir gar nicht erst zu beziffern, weil du bei deinem "24-Stunden-Job" nicht mal auf jene 8 Stunden kommst.
Kindermädchen.....aber wer so jemanden heiratet, hat wohl nicht nachgedacht oder will sich den Luxus Frau warum auch immer leisten, außer er ist getäuscht worden: Da hilft dann nur Trennung und die Frau kann die Strafe einsitzen.
Ich verrate dir mal was: Ich will mir den Luxus Hausfrau überhaupt nicht mehr leisten, weil ich all die von dir aufgeführten Dienstleistungen selbst billiger bewerkstelligen kann. Eine Hausfrau ist da mehr als überflüssig. Vor allen Dingen würde ich es nicht im Geringsten einsehen, warum ich für die Verfehlungen meiner Frau die Strafe zu zahlen habe. Aber Frauen wie du werden das wohl nie einsehen, Hauptsache sie sind die armen armen geschundenen Opfer, gelle?
Grusslos,
Silvain
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