Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Petition zur Männergesundheit ...

Eugen Prinz, Wednesday, 02.03.2005, 01:52 (vor 7644 Tagen) @ E-Mann C.

Als Antwort auf: Re: Petition zur Männergesundheit ... von E-Mann C. am 01. März 2005 22:39:01:

> Welche gesundheitlichen Sünden Männer begehen, spielt in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle.
Insofern schon, als sich Männer über schlechtere Gesundheit beklagen...

Nein, wir beklagen uns nicht über schlechtere Gesundheit, sondern darüber, dass in der Gesundheitsfürsorge "von Staats wegen" mehr Aufmerksamkeit für Frauen als für Männer gewidmet wird, obwohl Männer auf diesem Gebiet Frauen gegenüber erheblich benachteiligt werden.

>Auch Frauen bauen einen Haufen Scheiß, legen beim Rauchen gräßlich zu, baggern sich zielstrebig zu den populärsten, stressbedingten Männerkrankheiten vor. Danach fragt aber niemand. Sie kriegen trotzdem ihre Gesundheitsberichte, Gesundheitszentren, Vorsorgeuntersuchungen.
Als Männer-Organisation würde ich gerade dies zum Anlass nehmen, anhand dieser Berichte -- die sicher die Trends wiedergeben -- die Nachteile der sog. Emanzipation aufzuzeigen. So nach dem Motto: Frauen sind schlecht beraten, sich in Männerrollen drängen zu lassen.

Die "Nachteile der Emanzipation" sind vielleicht bemerkenswert, aber nicht unser Problem, sondern das der Frauen. Da müssen die sich schon selber drum kümmern.

>Verallgemeinert gesagt: Die Frauenbewegung zielt darauf ab, alle Frauen, von der Heiligen bis zur größten Charaktersau, "gleichzuberechtigen". Nichts anderes hat für Männer zu gelten, egal ob sie krimineller sind, risikobereiter autofahren, weniger gesundheitsbewusst sind usw.
Das klingt so, als ob Manndat unbedingt die Fehler der Emanzen nachmachen wolle. Diesen Eindruck hatte ich andernorts in diesem Forum auch schon...
Finde ich aber keinen guten Ansatz.

Das verstehe ich nicht ganz, aber es steht dir natürlich frei, andere Ansätze zu entwickeln und zu verfolgen. Für uns gilt u.a. das Motto: Eine Gleichberechtigung, die nur für Frauen gilt, ist garkeine Gleichberechtigung.

Eugen


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