Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Sprache der Genderdiskussion

Arne Hoffmann, Monday, 25.10.2004, 15:51 (vor 7773 Tagen) @ delete

Als Antwort auf: Die Sprache der Genderdiskussion von delete am 25. Oktober 2004 12:13:29:

Hi delete,

du bist neu hier, oder? :-)

in den letzten Tagen habe ich im Frauenforum einige doch sehr erstaunliche Thesen zu lesen bekamen. Gemeinsam war den meisten dieser Thesen, daß sie ohne jedweden Beleg daherkammen.

Ja, das ist dort leider typisch. Solche Dinge sollen nicht "belegt", sie sollen "erkannt" oder "gewusst" werden. Der Stellenwert von Belegen ist dort sehr gering. Wenn du auf sowas beharrst, handelst du dir höchstens ein Hausverbot ein.

Eine weitere Gemeinsamkeit war die ungemein aggressive, haßerfüllte Sprache.

Jupp. Du erkennst, dass sie argumentativ nichts zu bieten haben, wenn sie beginnen, dich auf persönlicher Ebene anzufeinden.

Eine ungemein verschwurbelte Phraseologie. In Semantik und Rhetorik gemahnten viele Beiträge an Verlautbarungen der RAF.

Würde mich nicht wundern, wenn dieselben Leute, die damals ihre rebellische Attitüde zelebrierten, indem sie "RAF" auf ihre Turnschuhe pinselten, heute heldinnenhaft gegen "Patriarchat" und "Maskulismus" kämpfen. :-) "Macht kaputt, was euch kaputt macht" und so. Manche Leute werden halt etwas später erwachsen als andere.

Beste Grüße

Arne


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