Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Die Sprache der Genderdiskussion

delete, Monday, 25.10.2004, 15:13 (vor 7773 Tagen)

Hallo,

in den letzten Tagen habe ich im Frauenforum einige doch sehr erstaunliche Thesen zu lesen bekamen. Gemeinsam war den meisten dieser Thesen, daß sie ohne jedweden Beleg daherkammen. Damit haben sie nach den anerkannten Regeln der Kommunikation nur den Status von unsustantiierten Behauptungen.

Eine weitere Gemeinsamkeit war die ungemein aggressive, haßerfüllte Sprache. Eine ungemein verschwurbelte Phraseologie. In Semantik und Rhetorik gemahnten viele Beiträge an Verlautbarungen der RAF.

Aber nicht nur im Frauenforum wird eine derart destruktive, unsachliche Kommunikationskultur gepflegt. Vor einigen Jahren laß ich in einem amerikanischen Magazin, leider weiß ich nicht mehr welches es war, folgenden Leserbrief einer -lt. Selbstbeschreibung- promovierten Soziologin:

My own work has been concentrated upon the higher forms of life and, in particular, the infinitely superior talents of the feminine in the sphere of survival. At every level of development, the role of the male is subordinate and the female demonstrates an adaptibility which preserves the species. Only in the human world, and then solely in the social context rather than the purely biological, has this process been reversed. This reversal has been achieved by the competitive and militaristic nature of society in which the brute force of the masculine has found justification for the suppression of the feminine.

Diesen absurden Text habe ich mir damals natürlich notieren müssen... Ich denke ja, im Interesse aller Beteiligten, auch und gerade der Kinder, wäre eine Versachlichung der Diskussion dringend geboten. Auch hier, BTW.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum