Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Emanzipation bei Verkehrsdelikten

Friedwilli, Monday, 04.10.2004, 19:59 (vor 7794 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Emanzipation bei Verkehrsdelikten von Garfield am 04. Oktober 2004 14:22:56:

Hallo Friedwilli!
Man kann das nicht so pauschal sagen. Manchmal haben es eben auch Fahrer PS-schwacher Autos eilig und möchten nicht mit 90 km/h hinter LKW's herzockeln. Da hab ich schon Verständnis dafür, wenn mal jemand einen LKW mit 110 km/h überholt. Es gibt ja tatsächlich noch Autos, die halt nicht mehr schaffen. Solange derjenige danach vor dem LKW gleich wieder nach rechts fährt, hab ich damit kein Problem. Was mich stört, sind diese notorischen Linksfahrer. Wie z.B. eine Tussi, die mal in einer Reportage über den Alltag von Autobahnpolizisten gezeigt wurde: Die wurde rausgewinkt, weil sie ständig mit ca. 120 km/h in der mittleren Spur langzockelte, obwohl die rechte Spur frei war. Auf die Frage, wieso sie nicht rechts gefahren wäre, meinte sie, daß sie lieber in der mittleren Spur fahren würde...
Was mich aber auch stört, sind Idioten, die einfach nicht begreifen, daß das Fahrzeug vor ihnen nun einmal nicht schneller fahren kann als die Kolonne davor. Die dann also dicht auffahren und mit Lichthupe drängeln, obwohl sie genau sehen, daß das Fahrzeug vor ihnen weder schneller fahren noch die Spur wechseln kann. Das ist genau so ein Schwachsinn.
Freundliche Grüße
von Garfield

Hallo Garfield
Klar lässt sich unterscheiden zwischen einer Kolonne und der von mir beschriebenen Situation. Leute die eine Kolonne beiseite drücken wollen, haben einen Vogel, aber denen begegne ich selten. Hier wäre zu klären, wann ein berechtigtes Begehren besteht, daß die linke Spur geraümt wird. Dadurch bekäme der Schnellfahrer freie Bahn und würde die Rücksicht im Laufe der Zeit honorieren. Fahre ich 200 kmh und jemand zeigt seine Absicht zu überholen rechtzeitig an, lasse ich mein Fzg. ohne Gang rollen und brauche mittlerweile kaum mehr zu bremsen. Vorraussetzung ist aber in dem Fall Rücksichtnahme auf den Schnelleren, dh. Beobachtung des Rückwärtigen Verkehrs und Blinker rechtzeitig. Trotz teilweiser Vollgasfahrt, verbrauche ich so nicht mehr wie bei Schnitt sagen wir 110 kmh. Es ist leicht zu erlenen, die Interessen aller zu berücksichtigen, die eigenen Interessen müssen dabei kaum zurückstehen.

Freundlicher Gruß
Friedwilli


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