Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Emanzipation bei Verkehrsdelikten

Garfield, Thursday, 30.09.2004, 12:59 (vor 7798 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: Emanzipation bei Verkehrsdelikten von Friedwilli am 29. September 2004 20:05:53:

Hallo Friedwilli!

"Statt die linke Fahrspur der Autobahn zur Todeszone zu erklären und das Rechtsfahrgebot durchzusetzen, jagen sie lieber die Opfer Ihrer dümmlichen Taktik."

Das hat finanzielle Gründe. Für Drängeln und Rechtsüberholen und natürlich auch für Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit sind höhere Bußgelder fällig als für Verkehrsbehinderung durch Mißachtung des Rechtsfahrgebots. Die Polizisten werden aber dazu angehalten, vor allem Vergehen mit hohem Bußgeld zu ahnden. Damit möglichst viel Geld in die Kassen kommt. Ein langsamer Linksfahrer wird dann nur angehalten, wenn sich sonst keine bessere Gelegenheit zum Abkassieren bietet.

Aber es ist heutzutage auch oft schwierig, das Rechtsfahrgebot zu beachten. Rechts fahren ja oft die LKW-Kolonnen. Wenn man da einmal zwischen hängt und auf 90 km/h runtergebremst wurde, kommt man da nicht mehr so schnell heraus. Weil niemand in der linken Spur mal ein wenig langsamer fährt. Da kann man blinken, bis man schwarz wird - die rauschen alle stur vorbei. Wer deshalb schon ein paarmal kilometerweit zwischen den LKW's herzockeln mußte, überlegt es sich eben irgendwann gründlicher, ob er freiwillig die linke Spur verläßt, wenn rechts mal eine kurze Lücke zwischen den LKW's ist.

Freundliche Grüße
von Garfield


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