Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Daddeldu, Monday, 09.08.2004, 21:35 (vor 7850 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Huch - hier wird ja einer sachlich von Mischa am 05. August 2004 09:37:55:

Tag Mischa.

ich fasse es nicht, ein sachlicher Beitrag und sogar mit Anrede, ich bin positiv verwundert.

Also dass Du dich über den Ton, zu dem die meisten hier Dir gegenüber greifen nicht zu wundern brauchst, sollte auch Dir selbst klar sein. Ich stimme auch Jolanda zu, was Du Dir gegenüber Nikos geleistet hast war unterste Schublade. Eine Abbitte stünde Dir da gut zu Gesicht, meine ich.

Wenn ich nun neuere Studien anschaue, so nennt Prof. Proksch dir von mir genannten 20% in einem Nebensatz, was zur BMFSFJ Studie paßt.

Nichts gegen den Herrn Professor, aber das dürfte dann ja wohl auch nur die allgemein verbreitete Zahl sein, die der halt auch nachplappert. Und da es alle behaupten, muss es wohl richtig sein (sog. Echoeffekt).

Amendt nennt in seiner neueren Untersuchung etwa ein Drittel Unterhaltszahler und er bezieht sich auf Selbstauskünfte von geschiedenen Männern!

Das könnte schon eher was sein, passt dann aber nicht zu der von Dir genannten Zahl.

Der EU ist sehr wohl anhand der DT abschätzbar. Beispiel:
Stufe 6 DD EK 2100-2300 KU 269 - 442
Verbleiben bei einem Kind Max 2131 Min 1658
Ergibt EU Forderung von Max 913 - Min 658

Was machst Du hier? Du hast völlig willkürlich zwei Fälle gebildet:
1. Ein Mann, der 2.100 € verdient, schuldet einem über 18-jährigen Kind und seiner Frau Unterhalt.
2. Ein Mann, der 2.300 € verdient, schuldet einem unter 6 Jahre alten Kind und seiner Frau Unterhalt.

Dann ergibt sich im ersten Fall 710 € EU und 442 € KU, dem Mann bleiben 947 €.
Im zweiten Fall tatsächlich 913 € EU und 269 € KU, dem Mann bleiben 1.217 €.

Nur – was sagt das aus? Gar nichts, es sind eben zwei willkürliche Fälle, von einer Millionen möglichen. Du hast hier auch den EU nicht anhand, sondern lediglich unter Berücksichtigung der Düsseldorfer Tabelle abgeschätzt.

gewiss nicht zu einem Leben im Luxus ausreichend.

Tja, und genau den Anspruch erheben die Feministinnen ja eigentlich.

Daddeldu


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