Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Auch bei den Nachbarn geht es rund!

Der Bachelor, Monday, 21.06.2004, 18:15 (vor 7900 Tagen) @ Mischa

Als Antwort auf: Re: Auch bei den Nachbarn geht es rund! von Mischa am 21. Juni 2004 14:49:10:

Hi,

Bei jeder Eröffnung einer Schickeria-Bar ist es gang und gäbe, daß das Aussehen eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der BewerberInnen. Das geben die Inhaber auch offen zu.

Klar soll das Personal zum Ambiente passen, das gilt auch für die männlichen Bewerber, dagegen spricht ja nichts. Nur wurde in diesem Fall die Grenze überschritten, da sehr einseitig nach der Ausprägung primärer Geschlechtsmerkmale gefragt wurde. Die Oberweite ist für's Kellnern nun mal nicht entscheidend Punkt

Ist ja klar, wer möchte denn nicht lieber von hübschen Gestalten umschwärmt werden?

Hübsch ist ja okay, aber muß es gleich sexistisch werden?

Streng genommen ist Diskriminierung immer im Spiel. Die schönen werden von den weniger schönen getrennt, die klugen von den weniger klugen, die vorlauten von den leisen usw. So funktioniert nun mal die kapitalistische Welt.

Das ist Selektion und geht so auch in Ordnung, nicht alle sind gleich. Es gibt jedoch Regeln, Religion, Hautfarbe und Geschecht haben bei der Job Vergabe nichts zu suchen. Ich lasse mich auch nicht nach der Größe meines Freundes fragen, dann dürfen Frauen auch ablehen, ihre Maße anzugeben.

Dürfen sie ja auch. Nur umgekehrt kannst du dem Inhaber nicht "seine" Kriterien vorschreiben. Wenn er es nicht offen macht, dann eben versteckt. Ist das dann besser? Ich würde mich einfach fernhalten von Ambientes, in denen es allzu oberflächlich zugeht.
Nach der Größe deines Freundes wirst du wahrscheinlich nur in der Porno-Branche gefragt. Auch dort gilt, jeder ist sich bewusst, auf was er sich da einläßt.

Wenn die Grenzen überschritten werden, kann Mischa ja mal einschreiten und den Macker spielen. Sag ihm einfach, er soll Leine ziehen oder es gibt was hinter die Löffel.

Nett gemeint, aber vollkommen unbrauchbar. Ich pflege keinen persönlichen Umgang mit Leuten, die keine Kinderstube hatten. Es gibt für alles Grenzen, sogar für Schlägereien.

Das ist ein gutes Argument.

Der Bachelor


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