Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: mehr Gedanken zu Vaterschaftstests

Peter, Sunday, 20.06.2004, 00:28 (vor 7902 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Link gefunden/Vaterschaftstests von Norbert am 18. Juni 2004 07:47:04:

Danke für den Link, Norbert.

Zur ersten Geschichte auf der verlinkten Webseite fiel mir ein Kommentar von Peter Becker ein:
Der Fall des Vaters, der das Testergebnis nicht verkraftete, wird breit ausgewalzt. Der Fall, bei dem der Vater seinen Frieden und den seiner Kinder rettete, wird in 4 (vier!) Zeilen schnell und unauffällig abgewickelt. Warum? Sollen damit Väter abgeschreckt, oder gar einem Verbot zum Schutz der Väter vor sich selbst das Wort geredet werden? Immer nur fest druff auf die Väter, denn sie haben nicht zu kontrollieren sondern zu glauben, zu vertrauen und schweigend zu zahlen.

Der erste Fall gibt allerdings einen Grund, Vaterschaftstests routinemäßig bei Geburt durchzuführen, denn dann gibt es später keine Vaterschaftsüberraschungen: Vom Kind werden direkt nach Geburt sowieso Gewebeproben genommen, der Vater reibt kurz zwei sterile Wattestäbchen an seiner Mundschleimhaut, und ab ins Labor. Weil der Test Kind und Vater nützt, wird er von der Krankenkasse bezahlt, und wenn die gesetzlichen sich sperren, gibt das ein gute Werbeargument für die privaten (sie wollen doch gerne mehr Männer als Kunden).

Gruß,

Peter


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