Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Ruhig Blut...

Ferdi, Friday, 18.06.2004, 12:36 (vor 7903 Tagen) @ Sven74

Als Antwort auf: Re: Ruhig Blut... von Sven74 am 17. Juni 2004 23:34:26:

Hallo Sven!

In diesem Fall halte ich den Gen-Test für berechtigt, da er zur Beweissicherung notwendig war. Schliesslich hatte sich der Täter verletzt und Blutspuren am Tatort hinterlassen. Verdächtigten werden in solchen Fällen ja auch Fingerabdrücke zwangsweise abgenommen. Es ist immer noch besser, alle Mittel der Beweisführung auszuschöpfen als Unschuldige zu bestrafen. Hätte man in dem Fall, den Christine geschildert hat, auch so konsequent DNA-Tests gemacht, wäre dem armen Jungen die Gefängnisstrafe sicher erspart geblieben. Ich fordere daher nachdrücklich, dass Gen-Tests überall zur Beweissicherung angewendet werden, wo es möglich und notwendig ist um den wahren Tathergang zweifelsfrei zu ermitteln. Derzeit scheint es aber so zu sein, dass immer dann, wenn Frauen in Verdacht geraten, ein Delikt begangen zu haben, solche DNA-Tests plötzlich mit allen hanebüchenen Begründungen, die nur denkbar sind, unter allen Umständen vermieden werden. In Christines Fall ebenso wie in den Fällen der Vaterschaftstests. Es geht der Justiz also erkennbar darum, Frauen anders, nämlich besser zu behandeln als Männer. So etwas ist keine rechtsstaatliche Justiz mehr, das ist Willkürjustiz, wie sie in diktatorischen, undemokratsichen Staaten üblich ist.

Noch etwas zu den Radarfallen und der damit verbundenen Abzocke: Es gibt doch bessere Methoden, sich davor zu schützen. Da braucht man doch nicht die brutale und primitive Axt-Methode anzuwenden. Die erste ist wohl die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung. Dann geben viele Privatsender die Standorte und Betriebszeiten der Radarfallen durch. Eine ebenfalls gute Methode ist die, sich einen "Vorbeter" zu suchen, der zu schnell fährt und dann hinter dem mit gleicher Geschwindigkeit und grösserem Abstand hinterherzufahren. Wenn der dann geblitzt wird, hat man genügend Zeit, in die Eisen zu steigen. Auch ein auf Kanal 9 eingestelltes CB-Funkgerät ist hilfreich. Hier warnen sich nämlich die LKW-Fahrer gegenseitig davor. Obwohl ich auf der Autobahn auch schon mal zu schnell bin (meistens so 10 bis 20 km/h zuviel), bin ich in den letzten Jahren nie erwischt worden. Da habe ich es mit Park-Knöllchen schon schwerer, seitdem es so viele ABM-Stellen bei den Kommunen gibt.

Gruss,
Ferdi


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