Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Martin, Sunday, 13.06.2004, 19:22 (vor 7908 Tagen)

Acht Thesen. Annageln werde ich sie jetzt nirgends, da mir noch niemand gezeigt hat, wo der Hammer hängt...

 Alle Menschen haben heute in Deutschland unabhängig vom Geschlecht die gleichen Chancen und Möglichkeiten

Nirgends wird eine Frau wegen ihres Geschlechtes abgewiesen oder schlechter behandelt

 Das Geschlecht ist nicht Ursache für Verhaltens-, Interessen-, Fähigkeits-, Neigungs- und Intelligenzunterschiede zwischen den Individuen

Auto fahren, Fußball spielen, Menschen führen etc. muss geschlechtsunabhängig erworben (erlernt) werden

 Gleichberechtigungsgebote sind Einzelpersonen- und nicht Gruppenbezogen

Man kann kein Geschlecht, nur eine Person aufgrund des Geschlechtes diskriminieren

 Signifikant unterschiedliche Geschlechterverteilung bei Berufswahl und bei Berufsgruppen sind rudimentäre Überbleibsel der Menschheitsgeschichte

Erwerbsarbeit ist das Überbleibsel der Jagd in der Eiszeit und davor, die fast ausschließlich von Männern und unter Lebensgefahr ausgeübt und mit Erfindungen perfektioniert wurde, während Frauen andere spezifische Aufgaben übernahmen

 In gleicher Situation, mit gleicher Erziehung, unter gleichen Umwelteinflüssen verhalten sich Frauen und Männer gleich

Erfinderinnen, Firmengründerinnen, Regierungschefinnen, Räuberinnen, Voyeurinnen etc. gibt es quer durch die Geschichte

 Die Vorgaben im Grundgesetz müssen nicht erreicht, sondern angewandt werden

Das GG beschreibt keinen Soll- sondern einen Ist-Zustand

 Die Zunahme der weiblichen Präsenz in positiven Bereichen und diejenige in negativen Bereichen ist proportional

Beim Wegfall von Rollendenken und -schranken dringen Frauen in Führungsebenen und in Kriminalität gleichermaßen ein

 Die beiden Geschlechter beim Menschen sind biologisch gleich wertig

Die These von der "Fehlkonstruktion" ist mit der Evolutionslehre unvereinbar


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