Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Rote Männer Info Nr 69

Emmalein, Wednesday, 19.05.2004, 16:20 (vor 7933 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Rote Männer Info Nr 69 von Arne Hoffmann am 19. Mai 2004 12:48:20:

Hi, Arne,

es ist für mich vor allem ein riesiger Unterschied, ob ein Dossier irgendwo versteckt gehalten wird, oder ob öffentlich gesagt wird, was abgehen soll.

Geht es öffentlich, hat der Betreffende die Möglichkeit sich zu rechtfertigen. Ist das Ganze irgendwo heimlich verbrämt, kann der Betreffende dazu gar nichts sagen, sondern hat nur ständig Angst: Gibt es jetzt eine Klage oder nicht? Wenn ja, weswegen? Und wann?

Das sind Methoden, mit denen man Kritiker und Gegner mundtot machen kann.Weil sie Angst schüren.

Gerichtliche Verfahren sind zunächst einmal nervig und für die betreffende Person absolut kein Spass. Und auch sie schüren Angst. Selbst, wenn man hinterher wieder freigesprochen wird und die Sache ausgeht wie das Hornberger Schiessen.

Denn egal, wie absurd die Vorwürfe sind: Nachgegangen muss ihnen zunächst auf jeden Fall werden.

Arne, Arne, willst Du etwa meine Gouvernante sein;-)?

Ich denke schon, dass hier teilweise mit zweierlei Maß gemessen wird.

Ich trenne eindeutig zwischen berechtigten Anliegen des Maskulismus und Methoden, die ich nur verurteilen kann.

Es gibt eine Menge kritikwürdiger maskulistischer Äusserungen, wie eben die besagte, die ich gerade in diesem Rote Männer Info Magazin aufgezeigt habe; aber ich bin nicht der Typ für den Klageweg. Ich regele so was anders; entweder mit öffentlicher Kritik im freien Raum, die die Möglichkeit bietet, sich zu rechtfertigen, oder mit Mails, in denen ich um Stellungnahme bitte.

Müssen wir denn allesamt die Amerikaner in allen Dingen nachahmen und immer wegen alles und jedem, was uns nicht passt, den Klageweg beschreiten?

Na ja: Wem es gefällt...

Und ich bleibe dabei: Dieses Dossier passt nicht zu einer demokratischen Gesinnung.

Es grüsst dennoch freundlich
das Emmalein


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