Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Traumfrau?

Texaco, Saturday, 31.01.2004, 01:32 (vor 8042 Tagen) @ Emmalein

Als Antwort auf: Re: Traumfrau? von Emmalein am 30. Januar 2004 18:37:58:

was ich von Euch will? Dass Ihr mal darüber nachdenkt, was Ihr eigentlich schreibt, vor allem,wenn es um Frauen geht.

Warum schüttelst du dann nicht einfach den Kopf und liest etwas Erfüllenderes? Muss dich dieses Forum so beschäftigen? Warum willst du unbedingt unser Denken ändern, wenn wir solche rettungslosen Alles-was-eine-Frau-tut-ist-böse-Denker sind? Ist deine altruistische Ader so ausgeprägt?

Frauen wollen immer nur mehr Macht. Sie haben vor allem vor, Männer zu unterdrücken und zu unterjochen. Wenn sie gerne weiterhin mit Kind berufstätig sein möchten und das an den Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Deutschland scheitert, haben sie sich nicht genug bemüht. Wenn sie ein Au Pair mit für die Kinderbetreuung anstellen, sind sie lieblos ihrem eigenen KInd gegenüber. Und wenn sie sich für das Hausfrauendasein entscheiden, notgedrungen,weil sich keine andere Lösung finden liess und ihr Göttergatte nun mal mehr verdiente und man sich für ein Gehalt entscheiden musste, wollen sie sich nur auf Kosten der Männer ein schönes Leben machen.

Die Frage ist doch nicht, welches Modell ein Paar wählt, sondern wer die Entscheidung trifft, und ob auch wirklich beide Partner soviel Rechte in der Partnerschaft haben, wie sie ihrem persönlichen Einsatz entsprechen.

Völlig verfehlt ist es, fehlende staatliche Hilfe zu beklagen. Die zahlt letztlich der Mann mit den Steuern auf seine Arbeit. Außerdem entbehrt die Klage über fehlende Angebote zur Kinderbetreuung jeden Sinns: Entweder die Arbeit einer Mutter ist lukrativer als ihre Leistung in der Kindererziehung - dann kann sie von ihrem Gehalt auch eine Tagesstätte finanzieren. Oder aber sie ist es nicht - dann ist es wirtschaftlich vernünftiger, zuhause zu bleiben. Die Forderungen nach staatlichen Kindertagestätten ergeben nur einen Sinn, wenn Frauen sich mit einer Arbeit eine Abwechslung verschaffen wollen, nicht aber ein familiensicherndes Einkommen.

Warum sollte ich das mit meinen Steuern finanzieren - zumal laufend in anderen, dringend benötigten Bereichen gespart wird? Solche Forderungen sind völlig lächerlich. Zumal für Männer nach wie vor gilt: Mann kann nicht entweder eine Karriere haben oder eine Familie, sondern nur beides gleichzeitig.

Hach, Gott, was bin ich heute wieder frauenfeindlich...


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