Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mutter-(Vaterschafts)urlaub

AJM, Wednesday, 31.12.2003, 20:05 (vor 8072 Tagen)

Hallo,

bei der Planung für das nächste Jahr in meiner Firma bin ich derzeit bei einem Gedankenspiel, wlches ich gern mal zur Diskussion stellen möchte. Meine Firma ist ein kleines Handelsunternehmen (3 Mitarbeiter) und wäre bei einem unerwarteten Ausfall durch Schwangerschaft und anschließdendem Urlaub arg gebeutelt. Dies ist auch EIN Grund, weshalb ich keine Frauen einstelle (die fehlende 2 Toilette der offizielle). Nun ist es ja auch möglich, daß Väter in den Urlaub gehen und (meines Wissens) nach 3,5 Jahren entweder zurück kommen oder kündigen oder bei einem 2. Kinde weitere 3,5 Jahre dran hängen. Dem möchte ich gern vorbeugen und daher kam die Überlegung, ob es statthaft oder sinnvoll wäre, im Arbeitsvertrag auszuschließen, das der Mitarbeiter den Urlaub nehmen kann. Ich denke mal, daß es bei unserer feminisierten Rechtsprechung sofort umgedreht werden würde und behauptet werden würde "Dann könnte man Frauen auch so einen Vertrag aufdrücken!", was ja auch richtig wäre. Aber sicher bin ich mir natürlich nicht. Mir gehts im Moment eher darum, einen solch politisch völlig unkorrekten Gedanken auszusprechen und andere Meinungen zu hören.

Einen letzten Gruß in diesem Jahr.

AJM

P.S.: Mich ärergt auch jeden Monat, daß die AOK rd. € 15,-- bekommt, damit Angestellte (Mütter!) im Muttschaftsurlaub versichert sind, obwohl im Betrieb gar keine Frauen beschäftigt sind.


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