Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Neue Mißbrauchsdefinition?

Bruno, Monday, 15.12.2003, 15:25 (vor 8089 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Neue Mißbrauchsdefinition? von Odin am 15. Dezember 2003 09:34:11:

Hallo Odin,

jetzt beruhige dich einmal und überlege dir das nochmal. Ich denke, da hast du im Eifer des Gefechtes etwas missverstanden. Wenn ein Erwachsener oder eine Erwachsene sich nicht missbraucht fühlen und andere das ihm oder ihr einreden wollen, ist das eine Sache.

Kinder können Missbrauch aber nicht unbedingt als Missbrauch deuten. Das sollte schon von Außenstehenden beurteilt werden können. Da muss man schon differenzieren. Geschlechtsverkehr zwischen Kind und Erwachsenem sehe ich eindeutig als Missbrauch an, auch wenn das Kind das anders empfinden sollte. Was anderes wäre z.B. eine Ehefrau, die ihrem Mann im Rahmen eines Sorgerechtsstreits ein Streicheln über den Kopf pauschal als Missbrauch andichten will.

Missbrauch von Kindern durch erwachsene Menschen, Frauen wie Männer, ist eine schlimme Sache, auch wenn das Thema missbrauchende Frauen immer unter den Teppich gekehrt wird. Das Tabuisieren des Missbrauchs durch Frauen und die Verwendung falscher Missbrauchsanschuldigungen sind das Schreckliche (und dagegen müssen wir angehen), nicht das Verurteilen echter männlicher Missbrauchstäter.

Gruß

Bruno


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