Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gläsernes Gehaltskonto

Odin, Saturday, 08.11.2003, 02:35 (vor 8125 Tagen) @ Maesi

Als Antwort auf: Re: Gläsernes Gehaltskonto von Maesi am 07. November 2003 18:01:20:

Ist es erst soweit, dass die Staatsgewalt zur Durchsetzung von innerehelichen pekuniaere Anspruechen hinzugezogen werden muss, dann ist wohl das gegenseitige Vertrauen weg; wenn aber das gegenseitige Vertrauen weg ist, dann wird wiederum die Ehe obsolet, da sie ihrer wichtigsten Grundlage beraubt ist.

Kein Wunder, dass immer mehr Menschen die Partnerschaft ohne Trauschein der Ehe vorziehen. Bei solchen sich anbahnenden und teilweise schon bestehenden tendenzioes einseitigen Pflichten- und Rechteverteilungen in der Ehe muss man(n) ja ziemlich bescheuer^Wmutig sein noch zu heiraten. Vorsicht Falle! Mit der fortschreitenden rechtlichen Gleichstellung nichtehelicher Partnerschaften mit den Ehen koennten hier auch die Nichtverheirateten recht abrupt von der Realitaet eingeholt werden...

Die Frage wäre noch interessant, in wie weit der Staat überhaupt berechtigt ist, nach Gutdünken im nachhinein einfach so die Änderung bestehender Verträge zu beschließen. Schließlich ist die Ehe ja ein Vertrag und irgendwann hat man sich drauf eingelassen und sich hoffentlich auch informiert, was da auf einem zukommt. Das kann doch nicht so einfach geändert werden. Oder gibt es da ein Sonderkündigungsrecht wie bei anderen Verträgen auch?


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