Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wo man den Hebel ansetzen könnte

Lars, Tuesday, 22.07.2003, 15:47 (vor 8233 Tagen) @ Anabasis

Als Antwort auf: Re: Juristische Konsequenzen bei erwiesener Falschbeschuldigung von Anabasis am 22. Juli 2003 12:24:04:

Erstens: Man sollte wirklich mal Flugblätter zum Thema Beweislast-Umkehr an der Uni an Jura-Studenten verteilen (Ferner an Jura-Dozenten, Anwälte und Richter), die in anschaulicher Weise darauf aufmerksam machen, wie leicht auch IHRE juristische Karriere durch frei erfundene Vorwürfe jederzeit zerstört werden könnte!

Zweitens: Man sollte bei Flugblättern, die sich an die breite Öffentlichkeit richten, betonen daß "es sich um ihren Sohn, Ehemann, Bruder oder Vater handel könnte", weil die meisten beim Thema Vergewaltigungsvorwurf automatisch an wildfremde, schräge Gestalten denken, die irgendwie schon schuldig aussehen.

Drittens: Man sollte das Thema OFFENSIV wenden, d. h. nicht wie ein Angeklagter beteuern, daß es auch Falschbeschuldigungen gibt, sondern wie ein Kläger jene anprangern die mit unbewiesenen Vorwürfen hausieren gehen oder gar der Falschbeschuldigung überführt, aber kaum bestraft worden sind. Auf diese Weise könnte man die Kläger-freundliche Grundstimmung im gegenwärtigen Rechtsdiskurs zur Abwechslung mal gegen die Hobby-Sport-"Opfer" wenden.


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