Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Juristische Konsequenzen bei erwiesener Falschbeschuldigung

Ferdi, Tuesday, 22.07.2003, 15:40 (vor 8233 Tagen) @ Lars

Als Antwort auf: Juristische Konsequenzen bei erwiesener Falschbeschuldigung von Lars am 22. Juli 2003 12:07:54:

Das Ekelerregende an dieser Sache ist auch, dass Falschbeschuldigungen kaum bestraft werden in unserem Staat. Langsam haben wir hier Verhaeltnisse wie in den USA. Da bezichtigen Frauen irgendwelche prominenten Maenner der Vergewaltigung und wenn sie vor Gericht verlieren, dann passiert ihnen ueberhaupt nichts. Ganz im Gegenteil, sie schreiben ein Buch und kassieren dann Millionen ab. Das kanns ja echt nicht sein?
[quote]Ich hab jetzt das BGB nicht zur Hand, aber ich bin mir sicher, daß es den Tatbestand der Falschbeschuldigung sowie den der Falschaussage unter Eid gibt. Ich kann mir allerdings vorstellen, daß dort nur lasche Bewährungsstrafen verhängt werden.
Es müßte sowas wie eine "Initiative Unschuldsvermutung und Rechtsstaat" geben, die Öffentlich darauf aufmerksam nacht, das es im Augenblick in der Rechtssprechung eine Tendenz zur Beweislast-Umkehr gibt, die die Existenz selbst des bravesten Bürgers in Gefahr bringen kann.
[/quote]

Diese ganze Geschichte birgt ein ganz erhebliches Konfliktpotential, das sich - lange genug angestaut - wirklich mal in exzessiver Gewalt entladen könnte. Diese Falschbeschuldigerinnen, die sich daraus einen Sport machen und die damit unschuldige Männer ins Gefängnis und um ihren Ruf und Existenz bringen, brauchen nur mal an den Richtigen zu geraten. Der könnte sich nämlich denken: "Wenn ich schon nicht weiss, warum ich jetzt eingeknastet werden soll und meinen Ruf verlieren soll, wo ich doch nichts getan habe, nur weil man der beschuldigenden Frau einfach alles glaubt und ungeprüft als Tatsachen nimmt, dann will ich aber auch wirklich wissen, wofür ich in den Knast gehe!" Dachte es und nietete die Frau einfach um. Wenn er´s spontan und ohne Vorbereitung macht, lautet die Anklage auf Totschlag im Affekt. Aber dann weiss er, warum er sitzt.

Ist hypothetisch, aber könnte doch passieren. Ich möchte nicht wissen, hinter wievielen Amokläufen und Tötungsverbrechen letztlich solch eine Überlegung steckt, die nie recherchiert, ermittelt und aufgeklärt wurde. Ein Mann, der unschuldig ist, aber mit dem Rücken zur Wand steht und daher nichts mehr zu verlieren hat, könnte entsprechend reagieren.

Gruss,
Ferdi


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