Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Anti-Pornographie-Kampagnen in den USA und in Deutschland

Lars, Sunday, 20.07.2003, 01:04 (vor 8236 Tagen) @ Anabasis

Als Antwort auf: Re: Anti-Pornographie-Kampagnen in den USA und in Deutschland von Anabasis am 19. Juli 2003 14:15:05:

Hallo Lars,
in "Sind Frauen bessere Menschen" von Arne Hoffmann findest Du auf S. 186 und 191 schöne Beispiele aus Kanada. Dort gibt es bereits die Rechtsprechung, die Emma hier gern hätte.
Gruß Anabasis
P.s. Falls Du das Buch nicht hast - unbedingt besorgen!

Bin schon am Überlegen, es zu bestellen (Wobei mir gerade einfällt: In den meisten Uni-Buchhandlungen könnte es ja durchaus heikel sein, dieses Buch zu bestellen! *g*)

Kannst Du mir die Kanada-Beispiele vielleicht vorab posten?

Und noch eine Überlegung: Wohl 99 % aller Männer konsumieren zumindest hin und wieder Pornographie der einen oder anderen Stilrichtung. Männer stellen die Mehrheit in allen Parteien (sogar bei den Grünen glaube ich) und bei der Polizei. Wie kann es also möglich sein, daß ein Pornographieverbot im Parlament beschlossen und dann in der Praxis umgesetzt wird?

Ich denke. sowas funktioniert NUR, wenn sich die Feministinnen der Heuchlermentalität bestimmter Männer in Politik, Verwaltung und Medien bedienen können, die nicht zu ihrem Porno/Erotika-Konsum stehen, sei es wegen "Anstand" und "christlicher Werte" (konservative Variante) oder "political correctness" ("progressive" Variante), und die - um kurzfristiger Karriere-Vorteile - gerne bereit sind, den aufgeflogenen Porno-Konsum anderer Männer zu skandalisieren. Erst dadurch ensteht ein gesellschaftliches Klima, in dem sich eine Alltagsgewohnheit der gesamten männlichen Bevölkerung erfolgreich kriminalsieren läßt.


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