Darum
Als Antwort auf: Re: @Jörg: Frage von Alex am 23. April 2003 21:17:46:
Nett wär halt gewesen, wenn sich auch andere da zu Wort gemeldet hätten, war aber bisher irgendwie nix
Tja, warum wohl? Bei Kim wollte ich mich in Eurer Diskussion, aus der ich mich eigentlich schon kopfschüttelnd (wie vermutlich Garfield) verabschiedet hatte, noch mal zu Wort melden, ging aber nicht wegen Sperre. Ich wollte fragen: "Was macht eigentlich im 23. Jh. die Tierwelt? Wenn es sie noch gibt, dann rammeln die Viecher sicher genauso unbekümmert und instinktsicher wie eh und je vor sich hin, völlig unbeleckt von jedweden Geschlechtsidentitätsfindungsproblemen und -neurosen. Ob das Analytikeri des 23. Jh. bei diesem Anblick schockiert in Ohnmacht fällt? Oder wird das so gehandhabt wie in der Mönchsrepublik Athos, wo selbst weibliche Tiere und (falls zweihäusig) weibliche Pflanzen keinen Zutritt haben?"
Ich find's wirklich erstaunlich, wie Ihr Eure individuelle Befindlichkeit dem ganzen Rest der Welt auf Teufel komm raus aufs Auge drücken wollt; so kommt's mir wenigstens vor. Wenn Ihr (Susu und Alex) keine Geschlechtsidentität habt oder haben wollt, okay, ich bin für Toleranz, aber sollen alle anderen dann auch keine mehr haben dürfen? Auch wenn sie keine Probleme damit haben? Und 99 % aller Menschen haben damit keine (oder fast keine) Probleme. Die Existenz weniger Zwischen- und Zweifelsfälle rechtfertigt nicht die generelle Infragestellung der Zweiteilung männlich/weiblich. (Voltaire: "Feuerländer sind keine Widerlegung der französischen Grammatik"). Offensichtlich aus Haß gegen Geschlechtsidentität im allgemeinen treibt ihr in Eurem Romanwerk einen Riesenaufwand, um das Natürlichste der Welt zu dekonstruieren. Dazu kann man keinen Diskussionsbeitrag liefern, das kann man (ich jedenfalls) allenfalls bestaunen, um sich dann etwas anderem zuzuwenden ....
Abgesehen davon habe ich den Eindruck, daß Euer Roman eher eine dröge theoretische Abhandlung, eine Art Utopia, notdürftig gekleidet in einen Roman, denn ein richtig spannender Roman sein wird. Wenn man die Planung eines Romans statt mit den Grundzügen der Handlung mit den (statischen) Grundzügen einer Art "Gesellschaftslehre des 23. Jh.s" beginnt, dann läßt das für den Unterhaltungswert des Romans nicht das Beste erhoffen.
Gruß, Rüdiger
gesamter Thread:
- @Jörg: Frage -
Alex,
23.04.2003, 22:05
- Re: @Jörg: Frage -
susu,
23.04.2003, 22:31
- Re: @Jörg: Frage -
Alex,
24.04.2003, 00:17
- Darum -
Rüdiger,
24.04.2003, 02:24
- Re: Darum - Alex, 24.04.2003, 03:32
- Re: Darum -
Arne Hoffmann,
24.04.2003, 12:26
- Danke Arne :-) -
Alex,
30.04.2003, 14:08
- Re: Danke Arne :-) -
susu,
01.05.2003, 18:24
- Re: Danke Arne :-) - Alex, 02.05.2003, 06:45
- Re: Danke Arne :-) -
susu,
01.05.2003, 18:24
- Danke Arne :-) -
Alex,
30.04.2003, 14:08
- Darum -
Rüdiger,
24.04.2003, 02:24
- Re: @Jörg: Frage -
Alex,
24.04.2003, 00:17
- Re: @Jörg: Frage -
Jörg ,
24.04.2003, 01:00
- Re: @Jörg: Frage - Alex, 24.04.2003, 01:08
- Re: @Jörg: Frage -
susu,
23.04.2003, 22:31
