Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: "Die Zukunft ist weiblich"

Markus, Sunday, 08.12.2002, 13:06 (vor 8458 Tagen) @ Joachim

Als Antwort auf: "Die Zukunft ist weiblich" von Joachim am 08. Dezember 2002 10:42:57:

Ich empfinde es immer als Befremdlich, wenn als Beweis für die Benachteiligung der Frau, die Quoten in Spitzenpositionen in der Wirtschaft heran gezogen werden. Einer der jüngsten Spitzenmanger Middentropp (Bertelsmann) ist über 40 Jahre alt und das ist eher die Ausnahme.
Die Weichen für einen 40-60 Jährigen Top Manager werden aber bei diesen Spitzenleuten im zarten Alter von 15-20 Jahren gestellt. Das heißt bei einem Spitzenmanager der heute 60 ist, vor 40 Jahren. Damals war aber von Emanzipation nicht viel zu hören und die allgemeine Meinung besagte, dass Frauen in die Küche gehören.
Es ist mir also unverständlich wie dieser Umstand für eine Benachteiligung der Frauen in der heutigen Zeit sprechen könnte. Wieviel Prozent der Frauen haben denn 1960 BWL/VWL oder Ingeneurwissenschaften studiert?
Die heutige Gleichberechtigung, wird sich in Spitzenplätzen im Top-Management doch erst in 30-40 Jahren messen lassen, weil erst dann die Frauen die heute gleichberechtigt aufwachsen, in einem Alter sind, in dem sie Vorstandschef werden können.

Gruß, Markus


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