Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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These zur Genialität

Steve_, Saturday, 30.05.2009, 03:06 (vor 6149 Tagen) @ Galileo

Soweit Genialität als das produktive Hervorbringen eines durchdachten
Gegenstands verstanden wird, ist sie vorwiegend männlich.

Soweit sie aber als Liebe zum geistigen Ereignis verstanden wird, die sich
- ohne Bezug auf äußere Gegenstände und Erfordernisse - allein in der Lust
der Leidenschaft entfaltet, die ihr die ästhetische Funktionalität und
funktionale Ästhetik jenes logischen Formenspieles bereitet, das uns am
ausdrücklichsten im abstrakten Operieren (wie etwa im mathematischen)
begegnet, ist sie rein männlich.

Diese letztere läßt Neues entstehen. Die erste wendet lediglich Altes neu
an.

Warum mußt du unbedingt alles in ein System einpassen? Kann nicht jeder das tun, was er für das Beste findet - und zwar nach seiner PERSON und nicht nach seinem Geschlecht?
Was sollen diese Schubladen? Die verstellen nur den Blick auf Talente des Einzelnen und schaden wesentlich mehr, als sie nützen


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