Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Du hast wohl noch nicht geschnallt, dass Öko-Strom wesentlich teurer ist?

Conan der Bibliothekar @, Tuesday, 05.04.2011, 23:36 (vor 5401 Tagen) @ Neo

Bezieh mal in deinen Atom-Strom Störfälle, Endlagerung, Sicherheit...

Du kannst doch nicht ernsthaft behaupten, dass ein AKW-Strom-Verbraucher zu Rechenschaft gezogen werden darf, wenn da irgendwelche Anti-Atomstrom-Protestler sich an Gleise ketten, randalieren und den Polizisten durch solch einen Unsinn das Wochenende versauen - sich zu schade sind den Institutionengang zu absolvieren (jaja, ich weiß: protestiert wird ja nicht nur am Wochenende, sondern auch Donnerstag spätabends).

Soweit ich weiß wird ja für Ökostrom auch mächtig geworben...Störfälle gibts in jeder Anlage, welche Strom erzeugen soll.
Andere Kosten, die beim Ökostrom aufkommen sind ja zum Beispiel die von unseren Steurgeldern mitgetragene Subventionierung derer (z.B. Solarkraft) und auch Dinge wie Naturschutzprojekte, z.B. wenn der Greifvogelbestand aufgrund von Windkrafträdern erheblich dezimiert wird (hier: http://www.youtube.com/watch?v=zkbU1tS_UQc bzw. Windkraft UND Vogel auf Youtube)
Gesundheitsschäden, die bei anderen Technologien auch auftreten können (Staublunge, Stressmigränezeugs aufgrund der Lärmbelästigung von Windkraft etc.) fällt auch beim Ökostrom an. Kannst du mir bei dieser Gelegenheit eine verlässliche Studie schicken, wo ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Leben rund ums AKW und den daraus vielleicht entstehenden Folgen für den Menschen besteht (bitte nicht von Pripjat 1986-2011 oder aus der Präfektur Fukushima anno 2011). Ein Anstieg (z.B. Schilddrüsenkrebs) gibts da, unbestritten, wenn auch nicht in den Mengen mit der richtigen Kausalkette.

Zum Akw-Rückbau: Ja, da ist was dran- sehr teuer. Allerdings produzieren stillgelegte Kohleschächte langfristig auch Kosten, die allerdings dann vom Mieter allein getragen werden, sobald Siedlungen drüber gebaut werden und Risse entstehen oder sogar ganze Häuser in den Abgrund stürzen. Und wer trägt eigentlich die Kosten die eine Bohrung für ein mögliches Thermalkraftwerk in so einem südlichen Kaff verursacht hat?
Achja, soweit mir bekannt ist müssen die Anwohner von Windkraftanlagen die Kosten für eine funktionstüchtige Geräuschdämmeung zum Teil ja auch mittragen. Ist das ernsthaft die Alternative? Bauen wir einfach mal ein paar Windanlagen in die Provinz, schauen was passiert und kurbeln das Geräuschdämmungshandwerk *lol* auch noch an, weil ja die Häuser an die neue Umgebung angepasst werden müssen. Fenster will man aber auch mal öffnen, nur so nebenbei.

Allein die Kosten, die bei mir als Endverbraucher ankommen zählen in der von mir vorher ausgeführten Diskussion. (derzeit ist nunmal AKW-Strom günstiger - hab aber die Tarife lang nicht mehr gecheckt => interessante Frage an dieser Stelle vielleicht: würde ich wechseln wenn Öko-Strom günstiger wäre? Merkst du jetzt worum es mir geht...?!)

Bitte versteh mich nicht falsch, ich bin durchaus bereit einen Wissensaustausch über den richtigen Energiemix anzustreben


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