Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Es sind Feministen, welche das Private politisch machen

Polarisator, Wednesday, 09.02.2011, 17:24 (vor 5455 Tagen) @ Mus Lim

Weil es besser ist, auf Personenangriffen mit Sachargumenten zu arbeiten.
Es ist nie gut, sich auf das Niveau des Gegners herunterziehen zu lassen

Das ist ja richtig. Aber mir geht nicht um polemische Dispute, sondern um politische Veränderungen.

Ich sage nämlich nicht, daß wir Feministen persönlich beleidigen und bedrohen sollten. Ich strebe vielmehr eine Gleichheit der Ausgangslage an. Aufrufe wie den der IGAF, Frauenhaus-Adressen zu veröffentlichen, halte ich für ein geeignetes Mittel. Zwar mußte die IGAF einen Rückzieher machen, aber das entscheidende Signal ist gesetzt worden.

Es sollte immer wieder mal eine derartige Inititative gestartet werden, unbesehen des Erfolgs. Es geht darum, daß die veränderte Einstellung ins Gespräch kommt und im Gespräch bleibt. Aus demselben Grund stelle ich immer ẃieder mal das Frauenwahlrecht infrage. Zwar glaube ich nicht an die baldige Umsetzung. Aber es ist schon mal ein Erfolg, wenn die Öffentlichkeit zur Kenntnis nimmt, daß nicht alles so sein müßte, wie es gegenwärtig ist.

Die öffentliche Wahrnehmung von Frauen als Opfer lasse ich als Einwand nicht gelten. Wir sollten diesen Opferstatus nicht als gegeben hinnehmen, sondern infrage stellen. Opportunismus ist nicht mein Ding. Auf lange Sicht kommt die Wahrheit ans Licht.

trel


gesamter Thread:

 

powered by my little forum