Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Femidogma

Ekki, Saturday, 25.12.2010, 13:48 (vor 5500 Tagen) @ Borat Sagdijev

Hallo Borat!

Du schreibst selbst:

Und die Anwältin, dem Grundsatz im Zweifel für den Angeklagten
verpflichtet bezahlt Ihre Treue an diesen Grundsatz des Rechtsstaats mit
einem Mord den Sie begeht. Sie wird auch zum Opfer des Täters.

Wie dann anschließend das:

Unter dem Strich die Botschaft:

Männer sind gewalttätig, unbeherrscht, arrogant, Mörder, sich
Selbstjustiz anmaßend, Gestört, Täter.

Frauen sind schwach, gezeichnet, kontrolliert, Karriere, erfolgreich, und
doch von Männern an der Karriere gehindert, gezwungen, Opfer.

Die Anwältin hätte mitnichten diesen Mord begehen müssen.

Und die, die sie verhaften, sind auch Männer.

Wie umgekehrt die Staatsanwältin, die anfangs recht unsympathisch erscheint, sich dann aber letzten Endes als die Hellsichtigere erweist eine Frau ist.

Beeindruckend fand ich auch die Rolle der Frau, deren Angehöriger bereits früher von dem Täter umgebracht worden war.

In ihrem ganzen Agieren - sie kommt zu den Eltern des neuen Opfers, um ihnen klarzumachen, daß sie sich mit dem Verlust ihrer Tochter abzufinden haben, und entschuldigt sich später für diesen Auftritt - wird deutlich:

Jede Tat hinterläßt Narben in den Seelen der Opfer, die nie wieder richtig verheilen, wodurch möglicherweise auch andere zu Schaden kommen.

Mein Gesamteindruck war positiv.

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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