Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Daß du auf so tiefem Niveau diskutierst, hätte ich nicht erwartet.

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 19:36 (vor 5537 Tagen) @ Manifold

An sich ist es ja erfreulich, daß du dich jetzt doch noch herabläßt, "ein paar" meiner Texte zu lesen. Allerdings hätte ich nicht gedacht, daß du es dir so leicht machen würdest.

Zuerst wollte ich Satz für Satz auf deine Anwürfe eingehen. Dann habe ich Abstand genommen, da ich voraussichtlich gegen eine Mauer stoßen würde.

Unterstellungen wie etwa

Du verlangst sogar eine revanchistische
Männerförderung, so dass Frauen kürzer leben als Männer, sich nicht
mehr an der Erziehung von Kinder beteiligen dürfen und es ihnen so richtig
schlecht geht.

oder,

dass Muskelkraft, Intelligenz und Körpergrösse alleinige
Rechtfertigung für eine "natürliche Hierarchie" des Mannes über der Frau
liefern würden.

oder, daß ich nicht Herr meiner Gedanken sei:

Hast du deine Ideen überhaupt mal konsequent zu Ende gedacht?

werde ich dir sicher auch durch Textbelege nicht austreiben können. Für dich steht fest:

du predigst vielmehr eine Dämonisierung der Frauen und keinen wahren
Konservativismus.

Du weißt also, anders als ich, was Konservativismus ist. Ja, wozu dann in den Dialog treten, wenn du schon alles weißt?

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Wir können den Feminismus nur dort wirklich bekämpfen, wo er seinen Ausgang genommen hat - in der Kulturszene, genauer: in den Universitäten. Selbst die Solanas war eine Studentin. Dann muß man aber auch bereit und in der Lage sein, bestimmte intellektuelle Mindest-Anforderungen zu erfüllen.

Ich versuche, dem Rechnung zu tragen, indem ich nach und nach die Bücher oder Online-Texte meiner Gegner aufmerksam lese und bisweilen rezensiere. Das kostet Mühe und Selbstüberwindung, besonders bei so dicken Schinken wie dem von Dieter Otten. Ich versuche, die Feministen zu verstehen, auch wenn - oder gerade weil - es meine Gegner sind. Denn das blinde Agitieren, das tägliche Anklage-Ritual, was bringt es? Es sichert einem die Solidarität in der Gruppe. Aber diese Gruppe wird in ihrer politischen Wirksamkeit dadurch nicht unbedingt stärker.

Relativ geistesverwandt sehe ich mich insofern mit M.Savvakis, einem dezidierten Einzelgänger, auch wenn ich nicht alle seine Auffassungen teile. Aber ich sehe, daß er sorgfältig zu recherchieren in der Lage ist.

Abschließend:

Nicht unbedingt ist der Lauteste der "Beste"!

trel


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