Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Autonome Antisexist_innen: "Zeigt's den Bullen und den Nazis!"

Informator, Wednesday, 17.11.2010, 13:30 (vor 5537 Tagen) @ Manifold

Dann fang' mal an.
Du bist offensichtlich noch nicht lange dabei?

Ich lese ziemlich regelmäßig deinen Weblog. So lange gibt's den aber auch noch nicht!

Hast du auch schon angefangen, bei mir zu lesen? Hier ist meine Zusammenstellung, chronologisch geordnet:

[image]

Zugegeben, da hättest du viel zu tun. Aber es gibt ja eine Art Kurzfassung im Weblog von Detlef Nolde, auf den Oliver kürzlich verlinkt hat. Ich weiß, du hast dort schon kommentiert, aber eigentlich nur, um deinen eigenen Standpunkt als den "richtigen", d.h. für den Maskulismus allgemein verbindlichen zu erklären. Mit dem, worum es in Noldes Artikel ging, hast du dich offenbar gar nicht tiefer auseinandergesetzt.

Und da sehe ich das Problem. Du erhebst irgendwie den Anspruch, den umfassenden Überblick zu haben und insofern über allen Standpunkten zu stehen. Nun, das gilt wohl auch für mich.

Allerdings bin ich etwas ratlos, wenn ich dir begreiflich machen soll, daß du eine eher linke, soziologistische Position einnimmst. Wir sind ja alle in ein linkes Milieu hineingewachsen. Die linken Positionen kennen wir folglich alle. Sie müssen nicht erläutert werden. Manche von uns, zu denen ich gehöre, hatten aber den Vorteil, entweder sehr frühzeitig, d.h vor der 68er-Kulturrevolution, zu lesen begonnen zu haben, oder aber, bedingt durch Umstände, die ich glücklich nennen möchte, noch rechtzeitig auf konservative Literatur gestoßen zu sein. Wir Rechten haben also den Vorteil, beide Seiten zu kennen, und den Nachteil, den Linken das kaum vermitteln zu können.

Wenn du dich ernsthaft orientieren lesen willst, dann lies doch einmal Klonovsky (s.o.) oder z.B. Norbert Bolz, "Diskurs über die Ungleichheit", oder Jan Fleischhauer, "Unter Linken".

Falls du lernbereit bist (entschuldige den scheinbar herablassenden Ton in diesem Satzteil; lernen tue auch ich täglich), dann achte einfach in Zukunft auf die Argumente, die von eher rechts orientierten Schreibern hier vorgetragen werden. Ich bin grundsätzlich zur Diskussion bereit (dazu ist ein Forum ja auch da), nur finde ich momentan schwer einen Ansatzpunkt.

Gruß
trel


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