Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Recht ist letztlich das, worauf man sich geeinigt hat, was Recht sei

Wolfgang A. Gogolin ⌂, Hamburg, Thursday, 21.10.2010, 11:50 (vor 5564 Tagen) @ Mus Lim
bearbeitet von Wolfgang A. Gogolin, Thursday, 21.10.2010, 12:03

Das mti der Meinungsumfrage halte ich für ein Gerücht. Gäbe es
Meinungsumfragen, in denen auch Männer abstimmen dürfen, hätten wir ein
anderes Familienrecht ...
Recht wird von Herrschenden verordnet. Nur zur Erinnerung:
Demokratie ist keine Meinungsumfrage, sondern auch nur eine
Herrschaftsform.

Demokratie ist aber auch eine Meinungsumfrage. Angesichts der Stimmenabgaben für die Parteien darf davon ausgegangen werden, dass die Mehrheit der Wähler Recht und Gesetz so in Ordnung finden, wie sie jetzt sind - sonst würde sie nicht wählen, sondern zu hause bleiben. Das Wahlrecht haben bekanntlich auch Männer und sie tragen mit ihrem Wahlverhalten ebenfalls für die gegenwärtigen Verhältnisse Verantwortung.

Uns beiden mag die Ausgestaltung des Familienrechts nicht schmecken, sie ist aber legitimiert. Machen wir uns nichts vor: Die Mehrheit der Bevölkerung - inklusive der Männer - findet Frauenförderung und -bevorzugung in der jetzigen Form gut und richtig.

Viele Grüße
Wolfgang


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