Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Maßstab für Recht und Unrecht ist weggeworfen worden

Prometheus, Luxemburg, Wednesday, 20.10.2010, 15:10 (vor 5565 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

In Ermangelung objektiver Maßstäbe sind Recht und Unrecht
Meinungsfragen, immer.

Das würde soviel bedeuten, als dass weder Recht noch Unrecht existieren. So könnte jedes Unrecht zu Recht werden, vorausgesetzt es existiert ein gesellschaftlicher Konsens.

Ein Beispiel: wenn es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, dass Wolfgang A. Gogolin nervt, dann wäre es nach deinem Weltbild möglich, in einem gesellschaftlichem Diskurs zur Schlussfolgerung zu kommen, dass es das beste für alle (nun ja, für fast alle), und damit rechtmäßig wäre, dich zu liquidieren. Nach objektivistischem Gesichtspunkt ist das natürlich nicht möglich. Das Leben ist die rationale Basis jeglicher Moral; der einzige Zweck, der kein Mittel ist. Du hast also ein objektives Recht auf Leben, vollkommen unabhängig davon, was irgendjemand darüber denkt.


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