Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Recht ist letztlich das, worauf man sich geeinigt hat, was Recht sei

Mus Lim ⌂, Thursday, 21.10.2010, 06:32 (vor 5564 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Recht ist letztlich das, worauf man sich geeinigt hat, was Recht sei.

Das halte ich für ein Gerücht.
Das Rechtswesen ist ein Herrschaftsinstrument.
Die herrschende Klasse hat sich noch nie mit dem Pöbel geeinigt, was Recht sei.

Und wie Kenner wissen, bekommt man vor Gericht keine Gerechtigkeit, man bekommt ein Urteil.

Klar! ;-)

In Ermangelung objektiver Maßstäbe sind Recht und Unrecht Meinungsfragen, immer.
Es ist völlig normal, dass sich im Rahmen der Zeitläufe die Umstände und auch die Ansichten über das, was Recht und Unrecht sei, ändern. Sonst ist man bei Filbinger ("Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein").

Recht ändert sich mit der Zeit, das ist trivial, weil es genügt ein Blick in die Rechtsgeschichte.
Das mti der Meinungsumfrage halte ich für ein Gerücht. Gäbe es Meinungsumfragen, in denen auch Männer abstimmen dürfen, hätten wir ein anderes Familienrecht ...
Recht wird von Herrschenden verordnet. Nur zur Erinnerung: Demokratie ist keine Meinungsumfrage, sondern auch nur eine Herrschaftsform.

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