Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

als junger Akademiker sage ich dazu

Misogyn, Saturday, 28.08.2010, 23:33 (vor 5616 Tagen) @ kein name

Dass die Berufssituation für Akademiker besser wird, hoffe
ich, aber im Moment ist es nicht immer rosig, auch nicht für
Akademikerinnen, und Frauenbeauftragte können schließlich nicht alle Mädels
werden ;-).

Das Problem der Deutschen bei der Arbeit ist, dass sie ideologisch behaftet sind. Sie meinen sie müssten genau das arbeiten was sie studiert haben, anstatt Marktlücken zu erkennen, von denen es so viele gibt. Ein Soziologe muss also als Soziologe arbeiten und ein Biologe als Biologe. Das kann schon rein zahlenmässig gar nicht aufgehen. Ich kenne so viele erfolgreiche Quereinsteiger. Warum kleben alle nur so an ihrer Profession und sind so unflexibel?

Es gibt so viele hochintelligente dumme Menschen in Deutschland. Alles Fachidioten?

Ich bin auch nach Abschluss meines Studiums fast verzweifelt, aber seit dem Tag an dem ich mir die Frage gestellt habe "Was kann ich eigentlich am besten, was von der Wirtschaft gefragt ist?" habe ich sofort meinen Traumjob gefunden. Was du studiert hast, ist scheissegal. Wichtig ist nur was du wirklich gut kannst und was gefragt ist. Alles andere ist Ideologie.

Wenn ich mir die ganzen Rechtsanwälte ansehe, die reihenweise kostenlose Praktika schieben und am Ende arbeitslos sind, könnte ich den ganzen Tag lachen. Trotz Einserstudium am Rande des Existenzminimums. Die sollten einfach mal selbst ein paar Ideen entwickeln.

Da gibt es eigentlich hochintelligente Biochemiker, die für einen Appel und ein Ei am Universitätsinstitut als Doktoranden verbraten werden. Die könnten dabei ordentlich verdienen, wenn sie ihren Doktor statt an der Uni in der Industrie machen würden. Aber mit BASF, Nestlé, Monsanto oder Amgen haben die ja oft ein ideologisches Problem. Jaja, die "böse" freie Wirtschaft.

Beim Geldverdienen liegt es nur an einem selbst die phantastischen Möglichkeiten zu erkennen und sich nicht durch kleinere Fehlschläge entmutigen zu lassen.

Doch ich schweife ab...

danke für die ermutigende Antwort. Dennoch sehe ich das etwas anders.
Trennungen oder Scheidungen kann man nicht vermeiden. Wenn man sich nichts
mehr zu sagen hat, kann man den Partner nicht in Geiselhaft nehmen. Es
sollte aber klar sein, dass das Kind ein gemeinsames ist und sich Vater und
Mutter die Verantwortung teilen. Das ist bei der derzeitigen Rechtslage
nicht der Fall.

Ich sehe aber keine andere Lösung als ein Scheidungsverbot.

Ein geändertes Unterhalts- oder Sorgerecht würde bei mir nichts an meiner Entscheidung gegen Kinder ändern. Ich will auch keine Kinder als alleinerziehender Vater großziehen, sondern eine Familie ist nur komplett mit Vater, Mutter und Kindern. Alles andere ist unattraktiv.

Der Geburtenreichtum des Islam beruht eben auf der faktischen Unmöglichkeit der Frau sich scheiden zu lassen. Es gibt auch da Ausnahmen, extreme Härtefälle, aber in der Regel würde sich eine Frau dort nie scheiden lassen, weil sie dann gesellschaftlich geächtet wäre, oder der Mann schneidet ihr die Nase ab.

Die Scheidung an sich ist das eigentliche Problem. Wer mit einer Trennung rechnen muss, kann mit dem Partner niemals völlig eins sein, körperlich wie geistig. Somit wird das Urvertrauen verhindert, welches Voraussetzung für eine Familie ist.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum