Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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als junger Akademiker sage ich dazu

kein name, Saturday, 28.08.2010, 21:38 (vor 5616 Tagen) @ Misogyn

Es gibt ja kein Verbot. Intelligente dürfen sich genauso fortpflanzen wie
Proleten. Es kann sich also nur um eine freiwillige Verweigerung handeln.

Wieso pflanzen sich intelligente Menschen kaum fort?

Dass sich z.B. Menschen mit Hochschulabschluss seltener fortpflanzen, ist
statistisch nachgewiesen.

mir ist es einfach zu gefährlich, nach einer Trennung unterhaltspflichtig zu sein und extrem in meiner Freiheit der Lebensplanung eingeschränkt zu sein.

Es ist auch nicht so, dass Hochschulabsolventen automatisch gutes Geld verdienen. Im Gegenteil werden teils nur un(ter)bezahlte Praktika angeboten, und die gutsituierten Eltern zahlen den Lebensunterhalt, damit der Lebenslauf gepimpt wird. Stichwort Generation Praktikum. Wissenschaftliche Hilfskräfte an der Uni werden nur stundenweise und nicht über die Semesterferien bezahlt, d.h. leben auch von der Hand in den Mund. Bis man eine angemessen entlohnte Arbeit hat, vergehen mitunter Jahre. Wenn man durch Unterhaltsverpflichtungen gezwungen wird, durch irgendwelche Niedriglohnjobs irgendwie Geld ranzuschaffen, kann man die Karriere gleich knicken.

Wenn die Regierung mehr Kinder von Akademikern haben will, sollten deren Unterhaltsverpflichtungen bis zu einer bestimmten Einkommenshöhe vom Staat getragen werden.


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