Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Alternativvorschläge

Imageberater, Saturday, 28.08.2010, 18:31 (vor 5616 Tagen) @ ray

Hallo Imageberater, ohne jetzt oberlehrerhaft zu wirken, was mir vermutlich
wieder nicht gelingen wird ;-), hätte ich zu den Berechnungen einige
Anmerkungen und Alternativvorschläge.

Immer willkommen. Also Vorschläge, keine Oberlehrer.

Man könnte den Versuch statt der Münze auch anders durchführen. Man nimmt
eine Kiste mit 10.000 weissen (Männer) und 9.000 schwarzen (Frauen) Kugeln
und zieht blind eine Kugel nach der anderen heraus, bis nur noch so viele
übrig wie Spitzenpositionen in der Firma sind. Wenn man 18.000 mal gezogen
hat, dann dürfte im Durchschnitt noch 10000/19=526,31... weisse und
9000/19=473,68 schwarze übrigbleiben.

Ich weiß.

http://www.youtube.com/watch?v=hIjRHGv0-eo

Kommentarbereich, sind da aber Lutschbonbons und keine Kugeln. Und es wird an den Wahrscheinlichkeiten rumgedoktort.


Die Münze wirft ja immer im Verhältnis 50:50, sie berücksichtigt nicht,
wie stark noch die Gruppen sind. Um mal ein Extrembeispiel zu nehmen, es
sind noch 100 Männer und 1 Frau übrig. Nach dem Münzwurf ist die
Wahrscheinlichkeit, dass diese eine Frau ausscheidet 50%. Die
Wahrscheinlichkeit, dass ein ganz bestimmter Mann ausscheidet
dagegen 50/100=0,5%.

Ja, ist klar.


Zustimmung!

Danke.


Man könnte auch sagen, das Zahlenverhältnis in den Top-Positionen muss
dasselbe sein, wie bei den Beschäftigen der Firma, dann wäre es "gerecht".

Nö.

Aber soweit wird es nicht kommen. Wenn Unternehmen etwas dagegen haben,
dann konnten sie sich fast immer gegen den Staat durchsetzen. Und schon
jetzt ist es so, dass in den Vorstandsplätzen sich unterproportional wenige
Männer befinden, die aus einfachen Verhältnissen kommen.

Sitzen da etwa nur Adlige? Abgesehen davon: Unternehmen werden wohl eher den fähigen Underdog an die Spitze setzen und keinen Trottel aus nicht-einfachen Verhältnissen. Das ist den Unternehmen doch schnuppe.

--
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