Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Meinungsäusserungsfreiheit!

Maesi, Saturday, 14.08.2010, 23:22 (vor 5630 Tagen) @ Dampflok

Hallo Dampflok

Was ist an Herrn Kuhns Antwort anmassend?


Die Art wie er meine Bedenken abkanzelt. Er hätte auch konstruktiv
reagieren können.

Herr Kuhn hat geschrieben, dass diese Veranstaltung nach den Vorstellungen der Veranstalter durchgezogen wird; je nachdem, wie das Echo ist und wie sich das Treffen entwickelt, werden Verbesserungen ins Auge gefasst. Das ist nicht anmassend sondern ganz einfach pragmatisch/vernuenftig. Dass die Veranstalter (offensichtlich SVP-nahe Kreise) die Art und die Gestaltung des Treffens bestimmen, ist vollkommen legitim. Und was Herr Kuhn ueber die 'Besserwisser' mit ihren 'gutgemeinten Ratschlaege' geschrieben hat, das kann man auch bei einem Eugen Maus in Bezug auf Manndat nachlesen. Aber wenn zwei das gleiche sagen, ist es halt noch lange nicht dasselbe.

Stimmt. Ich hätte mir keine Sorgen um das Ansehen von Männerrechtlern
machen sollen, allerdings würde ich eine Selbstdisziplin besser finden als
ständige Ausgrenzungsszenarien als Folge pöbelnder Grenzübertretungen für
die mann auch außerhalb Zürichs danach medial mitverantwortlich gemacht
wird.

Selbstdisziplin kann man nur von sich selbst fordern; sobald man sie von andern fordert, ist es keine Selbstdisziplin mehr sondern oktroyierte Gruppendisziplin - typischer Kollektivismus halt. Ich fuerchte, Du musst Dich damit abfinden, dass es auch noch Leute gibt, die nicht die orthodoxen Maennerrechtsdogmen verinnerlicht haben, die Du fuer richtig haeltst.

Das spielt auch keine Rolle - wohl aber die Frage in welchem "Dunstkreis"
man sich aufhalten möchte.

Niemand zwingt Dich dazu, Dich im Dunstkreis der SVP-nahen Antifeministen aufzuhalten.

Hier im Forum z.B. kamen Rufe nach "Referenten" auf die beim Wok-Essen
auftreten sollten. Namen wie Hoffmann, Gogolin und Amendt fielen.

Es wurde gefragt, wer als Referent in Frage kaeme. Darauf kamen ein paar Vorschlaege. Wobei die obengenannten aus diversen Gruenden IMHO als Referenten ziemlich illusorisch sind.

Wenn ich Herrn Kuhn richtig verstanden habe, moechte er zunaechst einmal eine Schweizer Antifeministenszene etablieren. Da wird wohl der Schwerpunkt auf der Schweizer Politik liegen; ob die Herren Hoffmann, Gogolin oder Amendt hierzu sonderlich viel zu sagen haetten, weiss ich nicht. Haben sich erst einmal Schweizer Antifeministengruppierungen gebildet und konsolidiert, dann kann es zwischen verschiedenen konkurrierenden Antifeministen-Gruppen durchaus eine gewisse Zusammenarbeit geben und spaeter gerne auch mit ausgewaehlten Gruppen aus dem Ausland. Zunaechst muss man aber mal abtasten, ob das Thema in der Schweiz ueberhaupt gesellschaftliche Relevanz besitzt. Dazu dient vermutlich auch dieses erste Treffen. Vielleicht entwickelt sich das Thema weiter und vielleicht verschwindet es auch wieder in der Versenkung. Ich nehme an, dass Herr Kuhn sich dessen bewusst ist. Aus dieser Sicht heraus ist sein Vorgehen sinnvoll und vernuenftig.

Ich muß nicht noch mehr unbezahlte Zeit herauswerfen um Herrn Kuhn Tips zu
geben die Seriosität des Anliegens zu steigern bzw. erst gar nicht in den
Schmutz ziehen zu lassen, schließlich ist er es, der am Verkauf seines
Buches oder durch die mediale Publicity profitieren will, nicht ich.

Tja, dann lass es halt sein. Das Antifeministentreffen kann auch ohne Deine Tips stattfinden. Ich wundere mich ja auch, wieviel Zeit und Energie Du in diesen Thread steckst.

Es ist jedoch ärgerlich, dauernd erklären zu müssen, daß man selber als
Maskulist nichts mit Stammtischpöblern zu tun haben will, daß also
Stammtischpöbler und Maskulisten keine Schnittmenge bilden.

Von Stammtischpoeblern wirst Du Dich weiterhin distanzieren muessen, da sie sich im Netz immer irgendwo aeussern koennen, solange es noch einigermassen frei ist. Ist schon ein Kreuz mit dieser vermaledeiten Meinungsaeusserungsfreiheit...

Nur was haben diese Stammtischpoebler mit Herrn Kuhn und den Veranstaltern zu tun? Bitte nochmals um Erlaeuterung, nachdem Du bislang nichts handfestes vorbringen konntest, aber an Deinen Andeutungen festhaeltst.

Insofern ist meine Kritik zielgerichtet, nämlich im Vorfeld möglichen
Schaden zu vermeiden, der im Nachhinein den Männerrechtlern insgesamt nur
abträglich sein kann. Denn unsere Gegnerinnen in den Medien unterscheiden
bewußt nicht zwischen ernsthaften Verfechtern der Sache und
Stammtischpöblern.

Natuerlich ist Deine Kritik zielgerichtet und zwar hoechstwahrscheinlich gegen Herrn Kuhns politischen Hintergrund, der Dir vermutlich nicht passt. Nur ist Deine Kritik bislang ohne jegliche Substanz. Das einzige, woran Du Dich festhalten kannst, ist irgendein ominoeser Gast, der in Herrn Kuhns Gaestebuch gepoebelt hat und die Weigerung Herrn Kuhns, diesen Eintrag zu zensieren (d.h. zu loeschen). Das ist das eigentliche Problem. Du errichtest hier auf einer aeusserst zweifelhaften Grundlage einen Popanz bestehend aus unspezifischen Andeutungen. Wenn der Eintrag dem Antifeministen-Treffen schadet, dann ist es der Schaden von Herrn Kuhn und seiner Mitstreiter und nicht Deiner. Nochmals, wo ist das Problem? Bist Du einer dieser Mitstreiter?

Gruss

Maesi


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