Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Komm, argumentier

ajk, Wednesday, 21.07.2010, 19:54 (vor 5653 Tagen) @ Roslin

Aber es sind doch mehrheitlich auch Männer, die die Wehrpflicht nur für
Männer mittragen.

Ich ja auch. Es ist Ehrensache das nur Männer ihr Leben für die Gesellschaft riskieren, Frauen sind der Teil dessen, was man beschützt. Und ich glaube es untergräbt den Ethos wenn Frauen dabei sind. Sie lenken nicht nur ab, der Tod einer Kameradin kann starke Probleme hervorrufen die wohl mit dem "Beschützerinstinkt" zusammenhängt.

Warum soll ich mich denn nicht verbünden können mit einer Frau, die die
Wehrplicht abschaffen will gegen einen Mann, der die Wehrpflicht nur für
Männer verteidigt?

Das sollen die machen, die das wollen. Ich finde es ist falsch. Auch wenn ich provozierend geschrieben habe das Frauen auch Wehrplflicht haben sollten.

Das ist richtig.
Aber früher waren die Ergebnisse doch nicht reifer.
Es war das Deutschland ohne gleiches Wahlrecht, das sich den schlimmsten
Fehler leistete, den Fehler, der alle Fehler und Verbrechen des 20.Jhdts
heraufführte, ohne Not in den 1. Weltkrieg zu stolpern.

"stolpern" würde ich das nicht nennen. Es war eine absichtliche Verschwörung der Franzosen mit den Russen um einen Konkurrenten loszuwerden. Dazu auch das Britische Empire welches unter anderem wegen der Deutschen Chemischen Industrie die Produktion von Indigo in Indien völlig vernichtete.

Trügt diese Hoffnung, dann bricht dieses System eh zusammen.
Und dann ist alles möglich.
Davor graut mir noch mehr als vor diesem System.

Mich nicht. :)

Gleiche Rechte bedingen gleiche Pflichten.

Die unterschiedlichen Geschlechter können aber keine gleichen Rechte und Pflichten haben. Dazu sind sie zu ungleich denke ich.

Wirb dafür, damit sich eine Mehrheit für Deinen Vorschlag findet, denn
anders kannst Du ihn systemkonform nicht durchsetzen.

Welches System? Das welches mit 170 Milliarden Euro einen anderen Staat unterstützt der sich selbst in die Schulden gewirtschaftet hat?

Es wird aber schwer sein, dafür eine Mehrheit zu bekommen, schließlich
würden viele, die auf die Stimmen der Auszuschließenden spekulieren, gegen
Dich kämpfen und viele der Auszuschließenden sowieso.

Jop, darum ist mir das System egal, ich ziehe dennoch das durch was ich will. Erster Schritt: Kinder bekommen. Das ist genug Antrieb.
Zweiter Schritt: Vernetzung und Bündnisse. :D

Bliebe als Alternative nur ein Staatsstreich, der aber nur dann erwartbar
wäre, von wem auch immer ausgeführt, sei es von unten oder von oben, wenn
das System kollabiert.

Friedliche "Revolution" wäre das beste.

Das aber, wie gesagt, kann sich kein Klardenkender wünschen.
Es kann dazu kommen, aber man sollte nichts unversucht lassen, das zu
vermeiden, denn wenn es dazu kommt, wird es, milde ausgedrückt, sehr, sehr
unschön für ALLE Beteiligten, für einige Schuldige und noch für sehr viel
mehr Unschuldige.

Ja das stimmt, aber ich denke es kommt so oder so. Ein Europaweiter "Binnenkrieg" zwischen Kulturen.

Realistischerweise werden wir mit dem System arbeiten müssen, das wir
haben und nur das Beste hoffen können, dass es NICHT zusammenbricht,
sondern sich sinnvoll-vernünftig reformieren lässt.

Schon das Moslemproblem wird es zum zusammenbrechen bringen.

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert


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