Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Komm, argumentier

Roslin, Wednesday, 21.07.2010, 19:07 (vor 5654 Tagen) @ ajk
bearbeitet von Roslin, Wednesday, 21.07.2010, 19:11

Und sag nicht das er trollt.

Wenn Frauen keine Wehrpflicht haben, also keine direkten Konsequenzen zu
ihrer Wahl tragen, sollen sie auch kein Wahlrecht haben. Sie könnten auch
eine Sozialpflicht haben.

Aber es sind doch mehrheitlich auch Männer, die die Wehrpflicht nur für Männer mittragen.
Warum soll ich mich denn nicht verbünden können mit einer Frau, die die Wehrplicht abschaffen will gegen einen Mann, der die Wehrpflicht nur für Männer verteidigt?

Heute darf jeder wählen und die Politik schaut auch danach
aus. Unreife Ergebnisse, jeder läuft dem besten Plapperheini der die
coolere Krawatte trägt hinterher.

Das ist richtig.
Aber früher waren die Ergebnisse doch nicht reifer.
Es war das Deutschland ohne gleiches Wahlrecht, das sich den schlimmsten Fehler leistete, den Fehler, der alle Fehler und Verbrechen des 20.Jhdts heraufführte, ohne Not in den 1. Weltkrieg zu stolpern.


Jetzt haben wir die Situation das Menschen, die keinerlei Konsequenzen
daraus haben, was gewählt wird, wählen dürfen. Und die Menschen die alles
bezahlen und ertragen müssen, sind in der Minderheit. Ergenbiss:
Schuldenstaat und gigantische Steuern.

Ja, das könnte tödlich werden für die Demokratie, wie wir sie kennen.
Aber ich hoffe, man kann doch noch eine Mehrheit der Menschen zur Vernunft bekehren.
Trügt diese Hoffnung, dann bricht dieses System eh zusammen.
Und dann ist alles möglich.
Davor graut mir noch mehr als vor diesem System.


USW... Hoch mit dem Wahlalter (min 21), bindung an PFLICHTEN wenn man
Wählen darf.

Zustimmung.

Gleiche Rechte bedingen gleiche Pflichten.

Wirb dafür, damit sich eine Mehrheit für Deinen Vorschlag findet, denn anders kannst Du ihn systemkonform nicht durchsetzen.
Es wird aber schwer sein, dafür eine Mehrheit zu bekommen, schließlich würden viele, die auf die Stimmen der Auszuschließenden spekulieren, gegen Dich kämpfen und viele der Auszuschließenden sowieso.

Bliebe als Alternative nur ein Staatsstreich, der aber nur dann erwartbar wäre, von wem auch immer ausgeführt, sei es von unten oder von oben, wenn das System kollabiert.

Das aber, wie gesagt, kann sich kein Klardenkender wünschen.
Es kann dazu kommen, aber man sollte nichts unversucht lassen, das zu vermeiden, denn wenn es dazu kommt, wird es, milde ausgedrückt, sehr, sehr unschön für ALLE Beteiligten, für einige Schuldige und noch für sehr viel mehr Unschuldige.

Realistischerweise werden wir mit dem System arbeiten müssen, das wir haben und nur das Beste hoffen können, dass es NICHT zusammenbricht, sondern sich sinnvoll-vernünftig reformieren lässt.


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