Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ines bringt's in der Tat auf den Punkt:

Ekki, Saturday, 26.06.2010, 18:19 (vor 5677 Tagen) @ Marlow

Hallo Marlow!

c) ... halte ich die Zeugung von Kindern nicht für den Hauptzweck einer
Ehe, sondern durch ein mögliches Resultat von Geschlechtsverkehr, und
Abtreibung im Falle eines "Verkehrs-Unfalls" für legitim.


Da muß ich dir widersprechen. Der einzige Zweck unseres Hierseins ist das
Zeugen und Bekommen von Kindern. Wenn sich die Egomanie dieser Gesellschaft
weiter verfestigt, wird es diese Gesellschaft bald nicht mehr geben.

Der einzige?

Ich wüßte da schon noch einige andere, sowohl solche gesamtgesellschaftlicher Natur (Berufstätigkeit, Dasein für andere) als auch solche, die offen egoistischer Natur, jedoch m.E. genauso legitim sind, solange die gesamtgesellschaftlichen Zwecke nicht vergessen werden (z.B. Spaß am Sex ohne Folgen in Form von Kindern).

Noch einmal:

Der Streitpunkt zwischen uns ist nicht[/u], daß ich etwa die Zeugung von Kindern für ein Übel hielte.

Der Streitpunkt zwischen uns ist, wie das Leben mit Kindern eingebettet werden soll in das Leben als Ganzes.

Klingt geschraubt, bedeutet aber ganz einfach:

Soll das Leben mit Kindern der Mittelpunkt des Lebens sein, um den sich alles dreht bzw. dem dann auch viele andere Dinge geopfert werden müssen?

Oder soll das Leben mit Kindern ein Teil des Lebens sein, neben dem alles andere weiterbesteht - insbesondere auch der Spaß am Sex, der ausdrücklich nicht nur auf die Zeugung weiterer Kinder abzielt und - falls die Verhütung versagt - den Schwangerschaftsabbruch im Rahmen der Fristenregelung beinhaltet?

Gruß

Ekki

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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