Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Es ist schlicht falsch gewesen

Narrowitsch, Berlin, Thursday, 20.05.2010, 19:50 (vor 5706 Tagen) @ ajk

Nein, ich werde hier keine Debatte zur französischen Revolution führen, zumal differenzierte Betrachtung historischer Ereignisse vermutlich nicht zu Deinen Stärken zählen. Nur soviel:


Könige hatten ein bischen mehr Verantwortung als man heutzutage gerne
zugeflüstert bekommt.


Das ist wohl wahr. Doch die Degenaration nicht nur des Königtums, sondern großer Teile des Adels, namentlich und sonderlich in Frankreich, rechtfertigt in meinen Augen den Umsturz. Nur saufen, vögeln, prunken - auf anderer Leute Kosten- entzieht jeder macht die Legitimation.

Es ist ja kein Zufall, dass die "Revolution" nicht nach - sagen wir Preußen- übersprang.

Auch die, welche Freiheit und Gleichheit riefen,
wollten nur Macht.

Aha, was Du nicht sagst.

Gleichheit aller Menschen ist ein Verbrechen.

Gleichheit aller Menschen, wie Du sie hier verstehen willst, hat mit dem Wollen der meisten "Revolutionären" nichts zu schaffen. Gerade dies monieren ja Femis. Und nicht nur die.

Gleichheit vor dem Gesetz ist kein Verbrechen.

Darum ging es auch damls schon.

Doch leider wird das vermischt und der Unterschied ignoriert.

Wer vermischt? Und wozu? Das ist die Frage.

Entweder man ist Frei und tut was man will, oder man ist Gleich und tut
nur das was alle anderen machen. Entweder jeder zieht an was alle anderen
anziehen oder jeder zieht das an was er will. Das ist der Unterscheid
zwischen Gleichheit und Freiheit.

Aha, bisschen schlicht gestrickt. Aber bitteschön.

Und unterstelle mir nicht das ich Gleichheit mit Gleichheit vor der
Rechtsprechung vermische.

Jetzt , wo du es sagst, werde ich es nie wieder tun.

Paar Bücher in Sachen Revolution - nicht nur der französischen - könnten Dir vielleicht nicht schaden.

Achso, und unterstelle mir nicht, ich hätte was für Gleichmacherei übrig.Oder für blutige Revolutionen.

/ajk

Narrowitsch

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


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