Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Welt Online zum Männerkongress: Experten fordern mehr Gerechtigkeit für Männer

Holger, Wednesday, 17.02.2010, 01:02 (vor 5797 Tagen) @ Narrowitsch

Tja, Unke, so ähnlich sehe ich das auch.

Ich hatte lange genug mit der Psychobranche zu tun um zu wissen, wie die drauf sind.
Der natürliche Feind des Psychos sind so Handfeste wie z.B. Chirurgen und Internisten, die der Schulmedizin anhängen. Für die unterscheiden sich die Psychos von ihren Kunden nämlich nur durch den Kittel. Nicht ganz abwegig. Besonders sog. 'Analytikern' gegenüber ist äußerste Vorsicht angezeigt, denn das naturwissenschaftlich besetzte Wort 'Analyse' wird von ihnen schamlos mißbraucht für ihre mitunter esoterisch anmutenden Ergüsse, die dem Wahrsagen ziemlich nahe kommen. Trotz zahlloser Validierungsversuche über nahezu ein Jahrhundert ist es bislang nicht gelungen, den Nutzen solcher 'tiefenpsychoanalytischen Therapien' auch nur annähernd nachzuweisen. Ihr Metier ist der 'Glaube' und ihr Fach deshalb längst Pseudoreligion, vielleicht erinnerst Du Dich an die Inbrunst der 68er, mit der sie den Klassenfeind als psychisch defekt zu brandmarken suchten.

Der Religionsstifter Freud immerhin wurde aufs Alter hin verträglicher indem er gestand, nach dreißig Jahren leider nicht begriffen zu haben, was Frauen eigentlich wollen- der berühmte Fall 'Dora' mag dazu einiges beigetragen haben.
Wie sich Psychogehabe auch als Machtinstrument einsetzen läßt, hat als erster sein vom reinen Glauben abgefallener Schüler C.G.Jung bewiesen, indem er keck eine 'Menage à droit' mit zwei Weibern in seinem Hause installierte- über den Ausgang der Chose sind allerdings recht differente Ansichten überliefert.
Ich jedenfalls bin vor Jahren damit gescheitert, was ich heute nachvollziehen kann:
"Du bist um die Fünfzig und nach einem langen Marsch durch die Wüste,den Du in fremden Diensten machtest, entdeckst Du eine feuchte Oase, in der Du Dich ein bißchen erquicken willst. Deine Alte gerät in Panik, denn sie weiß, was die Neue will...."

Der Mann als Mangelwesen ist das Thema dieses Kongresses, wie bei sämtlichen der genannten 'Forscher'auch und es hat mich mit Ingrimm erfüllt, einen klugen Kopf wie A.H. sich deren Mainstream unterwerfen zu sehen.

Als Mann sage ich einfach: arschlecken, ihr Wichser und halte es mit den Bremer Stadtmusikanten, daß man etwas Besseres als den Tod allemal findet. Ich WILL nicht als Präparatl herhalten für die pathologischen Pathologen, sondern sie für völlig überflüssig erklären.
Dazu gehört auch Amend: 'Der verlassene Mann'. Beschämend. Das ist doch kein Drama! Jeder wurde irgendwann von irgend jemand verlassen. Gerade heute in den progressiven Zeiten. Wegen Mundgeruch oder Fußpilz oder ähnlich Dramatischem. Da eine Männerkrise draus zu machen gebürt einem Platz auf der Bühne und nicht in unserer Lebenswirklichkeit.

Natürlich muß auch die 'tradierte Männerrolle' auf den Sektionstisch, ganz entsprechend den in vorauseilendem Gehorsam gegenüber der feministischen Definitionshoheit vollzogenen Kotau's.

Die ist allerdings passée.
Wir spielen nämlich kein Affentheater mehr mit.
Sollen unsere progressiven Konferenzler jemanden einladen, der über Jungfrauenzeugung bei Haifischen referiert. Gerne. Aber ohne uns. Und das ist das gefühlte, irgendwie geschwante, so wenig verbaliesierbares Problem unserer 'Helfer'.
Warum sollten wir uns unablässig äußern zu Scheißdreck?
Welche Bedeutung hat für uns das exquisite Warenangebot im Alsterhaus?
Ist der Fick mit der Friseuse es wert, auch noch stundenlang ihr dämliches Geschwätz uns anhören zu müssen oder- noch schlimmer-das der grünen Pädagogin?

Der Fall des Pädagogen 'Leo Brux' sei Lehrbeispiel: wie soll man dessen fortgesetzte Destruktion anders stoppen als mit 'Rübe ab'?
Fragen über Fragen...

Grammer ist eingeladen. Das lila Arschloch, das den Untergang des Männlichen seit 20 Jahren propagiert.

Wir sollten das Kongresslein der Unsäglichen einfach ignorieren und für uns überlegen, was gut für uns ist. Sicher nicht die 'Erkenntnisse' der 'modernen Männerforschung'. Das ist gewiß.


Holger, nächsten Monat unterwegs in Norwegen, um Tiere zu töten.


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