Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Rita Süßmuth

Norbert, Friday, 04.03.2005, 18:30 (vor 7641 Tagen) @ Fragezeichen

Als Antwort auf: Re: Rita Süßmuth von Fragezeichen am 04. März 2005 15:56:43:

Zur Info:
Frau Süßmuth hat das gleichberechtigte Sorgerecht in der Ehe eingeführt.

Ach ja?
In der Ehe?
Toll, wußte gar nicht, daß es diesbezüglich anders gewesen sein soll.
Und die Erde ist eine Scheibe und der Mond ist aus Käse?

Seit wann ist das männerfeindlich?

Männerfreundlichkeit a' la Süßmuth

Den militanten Ansatz zum Aufbau des Mannes als Mobbing-Objekt offenbarte Frau Rita Süssmuth als frühere Familienministerin in: "Kämpfen und Bewegen". Mit bizarren Attacken wurde darin die technisch-naturwissenschaftliche Intelligenz niedergemacht und behauptet, daß "Frauen in naturwissenschaftlichen Bereichen durchaus erwünscht (sind), allerdings in den sogenannten dienenden oder Hilfsfunktionen. Typische Frauendomänen sind etwa Berufe wie technische Assistentin, Laborantin und ähnliches. In solchen dienenden Rollen werden Frauen von Männern akzeptiert, da sich der Mann hier aufgrund des Hierarchiegefälles als der Stärkere, Größere, Gescheitere fühlen und die Frau als die etwas Dümmere, Kleinere und eben Untergeordnete ansehen kann". Das Absurde dieser Diffamierung verdeutlicht der statistische Frauenanteil bei den Studierenden in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Ganze zwei bis elf Prozent sind in diesen Fächern vorfindbar, dagegen eine Überflutung der pädagogischen und sonstigen "weichen" Fächer. Mit der Gleichstellung (nicht Gleichberechtigung) der Frau soll offensichtlich nach Art des Parteienproporz bei der Besetzung von Pöstchen in staatlich beeinflußten Domänen auch im Bereich der Leistung und Verantwortung, also in "lebensfähigen Systemen", eine Art Quotenregelung bei der Besetzung der Chef-Ingenieur- oder -Chemiker-Positionen erfolgen. Rita Süssmuth fordert denn auch in diesem Sinne rundheraus, den "Frauen Chefsessel zu überlassen".

Wollen die Männer etwa die Verantwortung, wenn sie sie bekommen, denn doch nicht?

Wenn die Grundannahme schon falsch ist, ist es die darauf basierende Frage erst recht.
P.S. Rita Süßmuth ist zu Recht wegen Amtsmißbrauchs gefeuert worden.

Kommen Männer immer nur über Leistung an die Chefsessel?

Nein.
Nur werden üblicherweise nicht so hohe Jubeltöne ausgeführt.
Da habe ich auch so meine 'Favoriten'.

Warum gibt es dann auch so viele männliche "Nieten in Nadelstreifen"?

siehe oben.

Und warum wird bei einem Versagen einer Frau immer so ausgeschlachtet, dass sie weiblich ist?

Weil die Versagerinnenquote offenbar viel höher liegt.
Und Frauen doch sooooo viel besser sein sollen.
Mit dem beweisen desselben, ist es dann aber nicht so viel her.
Wer die Nase arg hoch trägt fällt, fällt eben auch tiefer.
Fr. Süßmuth ist ein gutes Beispiel dafür.
Höchste moralische Ansprüche ................................ an andere.

Ist das gemeinsame Sorgerecht nach der Ehe in der Scheidungsphase etwas Männerfeindliches? Rita Süßmuth hat es eingeführt.

Ganz allein?
Die Arbeit dazu haben viele andere fraktionsübergreifend geleistet.
Das Ergebnis ist allerdings in vielfacher Hinsicht mager ausgefallen.
Manche gravierenden Mängel werden erst jetzt zögerlich behoben.
Bei den Familiengerichten ist es vielfach noch nicht einmal in der heutigen Form angekommen.
Außerdem war Deutschland nicht der Vorreiter, es hinkt immer noch hinterher.
Sicher auch ein 'Verdienst' dieser <s>Dame</s>.

Wenn es männerfeindlich ist, ist dann die Väterbewegung, die zum größten Teil 50/50 Regelungen für Kinder fordert, ebenfalls männerfeindlich?

?
Quark wird nicht fester, wenn man in schlägt, nur breiter.

Sind die Maskulisten Verschwörungstheoretiker, die überall Männerfeindlichkeit wittern?

Nicht wittern.
Sie werden nachdrücklich mit der Nase darauf gestoßen.
Immer wieder.

fragt sich
das Fragezeichen


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