Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Rita Süßmuth

Fragezeichen, Friday, 04.03.2005, 17:56 (vor 7641 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Rita Süßmuth von Norbert am 03. März 2005 09:55:18:

Zur Info:
Frau Süßmuth hat das gleichberechtigte Sorgerecht in der Ehe eingeführt.

Ach ja?
In der Ehe?
Toll, wußte gar nicht, daß es diesbezüglich anders gewesen sein soll.
Und die Erde ist eine Scheibe und der Mond ist aus Käse?

Seit wann ist das männerfeindlich?

Männerfreundlichkeit a' la Süßmuth

Den militanten Ansatz zum Aufbau des Mannes als Mobbing-Objekt offenbarte Frau Rita Süssmuth als frühere Familienministerin in: "Kämpfen und Bewegen". Mit bizarren Attacken wurde darin die technisch-naturwissenschaftliche Intelligenz niedergemacht und behauptet, daß "Frauen in naturwissenschaftlichen Bereichen durchaus erwünscht (sind), allerdings in den sogenannten dienenden oder Hilfsfunktionen. Typische Frauendomänen sind etwa Berufe wie technische Assistentin, Laborantin und ähnliches. In solchen dienenden Rollen werden Frauen von Männern akzeptiert, da sich der Mann hier aufgrund des Hierarchiegefälles als der Stärkere, Größere, Gescheitere fühlen und die Frau als die etwas Dümmere, Kleinere und eben Untergeordnete ansehen kann". Das Absurde dieser Diffamierung verdeutlicht der statistische Frauenanteil bei den Studierenden in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern. Ganze zwei bis elf Prozent sind in diesen Fächern vorfindbar, dagegen eine Überflutung der pädagogischen und sonstigen "weichen" Fächer. Mit der Gleichstellung (nicht Gleichberechtigung) der Frau soll offensichtlich nach Art des Parteienproporz bei der Besetzung von Pöstchen in staatlich beeinflußten Domänen auch im Bereich der Leistung und Verantwortung, also in "lebensfähigen Systemen", eine Art Quotenregelung bei der Besetzung der Chef-Ingenieur- oder -Chemiker-Positionen erfolgen. Rita Süssmuth fordert denn auch in diesem Sinne rundheraus, den "Frauen Chefsessel zu überlassen".

Wollen die Männer etwa die Verantwortung, wenn sie sie bekommen, denn doch nicht?

Wenn die Grundannahme schon falsch ist, ist es die darauf basierende Frage erst recht.
P.S. Rita Süßmuth ist zu Recht wegen Amtsmißbrauchs gefeuert worden.

Kommen Männer immer nur über Leistung an die Chefsessel?

Warum gibt es dann auch so viele männliche "Nieten in Nadelstreifen"?

Und warum wird bei einem Versagen einer Frau immer so ausgeschlachtet, dass sie weiblich ist?

Ist das gemeinsame Sorgerecht nach der Ehe in der Scheidungsphase etwas Männerfeindliches? Rita Süßmuth hat es eingeführt.

Wenn es männerfeindlich ist, ist dann die Väterbewegung, die zum größten Teil 50/50 Regelungen für Kinder fordert, ebenfalls männerfeindlich?

Sind die Maskulisten Verschwörungstheoretiker, die überall Männerfeindlichkeit wittern?

fragt sich
das Fragezeichen


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