Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt

Jörg Rupp, Tuesday, 08.02.2005, 12:25 (vor 7666 Tagen) @ Bruno

Als Antwort auf: Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt von Bruno am 07. Februar 2005 22:07:39:

...wenn du – aus Bequemlichkeit – alle Männer in einen Topf wirfst, solltest du dich auch nicht beklagen, wenn man alle GrünInnen in einen Topf wirft.

Wenn Du nicht Kontextbezogen lesen kannst, kann ich nix dafür, aber dann werd ich mir das halt angewöhnen müssen.

...doch, das hat mit erziehenden Männern zu tun. Ein Vater, der Umgang mit seinem Kind haben will, ist ein erziehender Vater. Und in Deutschland ist es legal, Vätern nicht ehelicher Kinder den Umgang zu verweigern.

Das selbe, dass Du mir vorwirfst, machst Du selbst - du verallgemeinerst. Es ist eben nicht legal in Deutschland, Vätern den Umgang zu verweigern, im Gegenteil.

...Das ist Augenwischerei. Jungen werden jährlich vom Zukunftstag gezielt ausgegrenzt. Nur in Brandenburg wird Jungen an diesem Tag Gleichberechtigung zugestanden.

Falsch.

Die einzelnen Initiativen, die sich gegen diesen Anit-Jungen-Sexismus wehren durch selbst initiierte Jungentage, täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass Schwarz, Gelb, Rot und Grün eine Jungen ausgrenzende und damit jungenfeindliche Jugend- und Bildungspolitik betreiben.

Feindlich? LoL. Die Probleme sind erkannt und Änderungen vor allem in der Bidungspolitik dauern lange. Es gibt immer was zu ändern, es ist nie perfekt. Für die Unfelexibilität der Bildungspolitik können nur diejenigen was, die nach wie vor das gerne als Länderhoheit möchten - und das sind per Mehrheitsbeschluss wir alle.

Das ist der Weg, den Frauen gehen müssen, jeder gehen muss, der gesellschaftspolitisch etwas verändern will - dicke Bretter bohren - meist per hand.
..ich hab es hier jetzt von Jungen und Männern. Wieso kommst du jetzt wider mit Frauen? Hast du Probleme nur mal die Sichtweise und Probleme von Männern und Jungen zu betrachten? Für die Frauen gibt es genug Lobbyarbeit. Darum brauchen wir uns nicht zu kümmern.

Sorry, das war ein Tippfehler - sollte heißen: den auch Frauen gehen mussten. Aber die Kernaussage "dicke Bretter" stimmte trotzdem.

> muss in Landesgleichberechtigungsgesetzen ein erziehnder Mann gegenüber einer kinderlosen Frau bei Einstellung und Beförderung diskriminiert werden?

Das hängt an einem mehrheitlich definierten Ziel, in aller Regel.

...eben, deshalb sage ich ja, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist, denn wäre er gewollt wäre es kein Ziel, diesen gegenüber einer kinderlosen Frau zu diskriminieren.[/i]

Im Gesamtziel ist es eben keine Diskriminierung. Wie sah den die Verteilung nach Geschlchtern ohne diese Maßnahmen aus?

> wird in Landesgleichberechtigungsgesetzen selbst in frauendominierten Berufsbereichen wie Grundschullehrer oder Erzieher Frauenförderung vorgeschrieben?

Keine Ahnung. Wegen der Quote im ÖD, nehm ich an.

...eben und das zeigt, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist.[/i]

Das zeigt es nicht. Es zeigt nur, dass die berufstätige Frau gewollt ist. Wir leben halt nciht mehr 1950, wo der Mann der Frau verbieten durfte, arbeiten zu gehen.

...von gemeinsamer Sorge, bei der die Frau zu bestimmen hat, auch darüber, ob sie Kind und Mann betrügen will oder nicht.

Du hats anscheinend nciht begriffen, was gemeinsame elterliche Sorge (und Pflicht) beinhaltet.

...soso und was war das mit den feigen Männern? Wurde Frau Bender mittlerweile von den Grünen ausgeschlossen ;-)

Wegen einer Bemerkung? Da gäbs binnen eines Jahres keine Parteipolitker mehr...

...im in die Schublade stecken sind die FeministInnen ja stark. Die Grünen sind für mich mit Abstand die männer- und jungenfeindlichste Partei, die ich kenne. Die Gleichstellungspolitik der Grünen besteht m.E. nur darin, den Sexismus, der früher gegen Frauen gerichtet war nun einfach umzudrehen.

Du solltest Dich mal mit der Programmatik auseinandersetzen, bevor du solche Behauptungen aufstellst. Natürlich gibt es bei uns auch radikale und pragmatische Überzeugungen zur Frauenpolitik. Und im Schubladendenken sind alle - Feministen, Maskulisten und sonstige -isten- gleich gut oder schlecht.
Ich halte bspw die Zurück-zum-Herd-Fraktion in Union und FDP für viel männerfeindlicher - weil sie die Versorgerehe mit ihren Folgen bei Scheidung fördert und aufrecht erhält, bei gleichzeitiger Unmöglichkeit für einen Vater, die Kinder bei sich zu behalten.

Jörg


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