Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Warum sind Frauen rassistischer als Männer?

ein weiterer Andreas, Saturday, 15.01.2005, 14:13 (vor 7690 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Warum sind Frauen rassistischer als Männer? von Arne Hoffmann am 15. Januar 2005 10:11:00:

Moin Arne,

ich kann natürlich auch keine schlüssige Gesamtantwort liefern, aber ein paar Gedankensplitter habe ich ...

... zeige sich seit längerem in Umfragen wie auch dem aktuellen GMF-Survey, dass Frauen „im Vergleich zu Männern signifikant fremdenfeindlicher, rassistischer

In Weimarer Republik hatte die NSDAP eine ihrer Wählerhochburgen schon lange vor der Machtergreifung bei älteren, protestantischen Frauen. Keine andere Bevölkerungsgruppe wählte zu so einem großen Anteil braun wie diese.

a) eine archaische Angst vor dem „vergewaltigungsbereiten (…) schwarzen Mann“,

Kurioserweise beziehen sich ja die Vergewaltungsphantasien der Frauen justament auf solche Typen. Gorilla-Phantasien etc. pp.

Ebenso kurioserweise ist genau dieser Typus derjenige, den Frau gern für sexuelle Eskapaden außerhalb der Beziehung, ONS u.ä. heranzieht.

b) das Bedürfnis von Frauen, als „Mütter der Nation“ ihre Zugehörigkeit zu „Heim, Hof und Heimat“ zu betonen, damit einhergehend die Welt in Zugehörige („wir“) und Nicht-Zugehörige („die“) aufzuteilen und Fremde auszugrenzen,

Halte ich nichts von. Frauen nehmen ihr Umfeld meist nur in Bezug auf ihre ganz persönlichen Interessen, Absichten war. Sie beurteilen alles darauf, inwiefern sie es für sich auswertbar machen können. Froschperspektive. Das große Ganze ist ein Abstraktum, das in ihre Werturteile, Daseinswahrnehmung keinen Eingang findet.

c) den Umstand, dass Frauen sich häufig als Hüter/Bewahrer traditioneller Werte sehen, die nach außen verteidigt werden müssen. Auch könnten Frauen, die einen gesellschaftlichen Rang weder durch einen Ehemann definieren könnten noch durch eigene Leistung erkämpft hätten, eher dazu neigen, ihren eigenen Status durch die Abwertung noch statusniedrigerer Gruppen anzuheben.

Ein sublimierter Machtanspruch also. Was ist der Feminismus anderes? Kann gut sein.

Gruß

Andreas


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