Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Warum sind Frauen rassistischer als Männer?

Nikos, Saturday, 15.01.2005, 13:49 (vor 7690 Tagen) @ T.Lentze

Als Antwort auf: Re: Warum sind Frauen rassistischer als Männer? von T.Lentze am 15. Januar 2005 11:21:08:

In einer Demokratie darf man schon, aber man wird dann nicht ernst genommen<

Beim Zeus, so sieht es aus ;-)

Demokratie ist die schlechteste Form des Zusammenslebens, von den Formen die auch tatsächlich einigermassen irgendwie funktionieren.

Monarchie ist theoretisch besser als Demokratie (der König bemüht sich edelst um die Untertanen), funktioniert aber nicht wirklich, weil der König irgendwann korrupt sein wird, früher oder später (eher früher).
Oligarchie (weniger Technokraten/Heilige/Superweise retten das Land?) aus den gleichen Gründen unrealistisch.
Kommunismus ist in den Papieren auch viel besser. Nur er funktioniert nicht (ohne weitere Erklärung, da bekannt).
Kapitalismus allein auch nicht, da wenn einer immens gewinnt, muß ein anderer immens verlieren, und der Zweiter will keiner sein, daran scheitert es.
Religionismus allein auch nicht, weil zu abstrakt.
Feminismus schon mal gar nicht, weil dabei die Hälfte der Menschheit ausgeschlossen wird, per Geschlecht und ohne Logik => Das bisher Absurdeste!

Der Vorteil der Demokratie ist, daß man die Regierung wechseln darf, bzw daß das Volk irgendwie regiert. Nur, das Volk ist nicht immer schlau, sondern sehr oft richtig dumm, leider. Das ist der Nachteil. Generell lässt sich der Mensch nicht einfach dazu bringen, Schwierigkeiten anzugehen und zu überwinden, sondern er versucht sie umzugehen. Kein Wunder, wenn die gleichen oder ähnliche Schwierigkeiten wenig später wieder vor einem stehen.

Der griech. Diktator Papadopoulos redete von "erkranktes Land" und von "notwendige Operation", die er durchgeführt hatte. Für mich als kleines Kind damals bedeutete dies, daß ich nicht zur Tante gehen darf, weil drausen Panzer waren. Alles in allem ganz schlimm, was aber bewirkte, daß die Griechen den (nach den 2WK) entbranten Bürgerkrieg entgültig in der Schublade taten und schleunigst zur Demokratie zurückkehrten.

Ich finde aber trotzdem, daß zu demokratisches Verständnis unbedingt das "zivile Ungehörsam" dazugehört. Wenn die Demokratie in größter Gefahr ist, wie in unseren Zeiten bei den radikal Feminismus, den wir erleben, dann müssen wir äusserst wach und aktiv sein und sie verteidigen.

Nikos


gesamter Thread:

 

powered by my little forum