Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: alt, aber hübsch

Rüdiger, Thursday, 02.12.2004, 00:56 (vor 7734 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Re: alt, aber hübsch von Nick am 01. Dezember 2004 14:27:47:

Hallo Nick,

Ich kritisiere Eugen übrigens nicht aus "persönlichen Gründen" so scharf und unerbittlich, sondern weil ich ihn für einen demagogischen Totalitaristen bis auf die Knochen halte.

.... aber Du bist ein sanftes Lämmchen, wie ;-)

Menschen mit einem solchen Charakter sind hochgefährlich und daß die Auseinandersetzung um diese Fragen als "persönliches Gekabbel" verkannt wird, ist ein schlimmes Alarmzeichen.

Soll ich mich jetzt in ärztliche Behandlung begeben? Gar bei Dir? Wäre das so viel besser als auf der Therapie-Couch bei Maya .... ;-)) Ein Bierchen trink ich mit Dir bei Gelegenheit in Berlin gern, aber sonst ... Weißt, ich find es halt schon eigenartig, daß jemand, der früher - meines Wissens - ein "gläubiger" Marxist und/oder Maoist war (und vielleicht ebenso eifernd?) - jetzt ein so eifernder Katholik ist. Da kommt mir die Verführbarkeit der Intellektuellen in den Sinn, und ich denke mir: Manche sind halt nicht damit zufrieden, einfach nur zu leben, sie brauchen permanent eine "Sinnstiftung", sie müssen sich permanent irgendwas unterwerfen, vor irgendwas müssen sie immer auf den Knien herumrutschen. - Ich halte diese Auseinandersetzungen halt für wenig hilfreich im Sinne unserer Sache, daher meine Bezeichnung "Gekabbel". In Monis Forum schrubst Du: "Dazu fällt mir nichts mehr ein", als Peter Becker schrieb (sinngemäß): "Freiheit ist hier nur dann ein Thema, wenn sie durch den Konflikt der Geschlechter beschränkt wird; allgemeines philosophisches Blabla ist off topic"; etwas freundlicher könnte man formulieren: "Philosophische Grundsatzdebatten sind nicht Thema dieses Forums" - sondern konkret die Geschlechterdebatte.

"Wo immer die Menschen in den Besitz von ein wenig Freiheit kommen, treten zu allen Zeiten und so sicher wie das Amen in der Kirche selbsternannte Aufpasser und Aufseher, Mahner und Warner auf den Plan, die ihnen ihren richtigen Gebrauch erklären und sie daran hindern wollen, sie zu 'mißbrauchen'".

(Richard Herzinger, Die Tyrannei des Gemeinsinns; ein Bekenntnis zur egoistischen Gesellschaft)

Gruß, Rüdiger


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