Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Kriminelle grüne Bande!

Nick, Monday, 29.11.2004, 06:16 (vor 7737 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Kriminelle grüne Bande! von Eugen Prinz am 28. November 2004 22:22:47:

ER KANN'S EINFACH NICHT SEIN LASSEN![/u]

Ich: Wieviele Menschen halten heute die Auflösung von Tradition, Religion, Autorität etc. gedankenlos für einen "Wert" und einen Sieg für ihre eigene "Freiheit"? Wieviele von den Schreibern hier tun dies?

Du darauf: Ich zum Beispiel tue dies, mein kleiner Rumpelstilz, aber nicht gedankenlos. Wenn der Mensch mit der Freiheit nicht umgehen kann, dann muss er es eben lernen, und nicht etwa zurückkehren in Unfreiheiten von Traditionen, Religionen und Autoritäten.
Dieser Lernprozess ist möglicherweise schmerzhaft, aber so ist es eben. Probier´s mal mit einer kosmischen Perspektive.
Es gibt kein zurück!
Eugen

Eugen, ich habe den Eindruck, daß dein einzig verbliebener metaphysicher Gedanke in dem felsenfesten Irrglauben besteht, du seiest nicht gedankenlos. Deine Absonderung ist inhaltsleeres und argumentationsfreies Geschwafel auf intellektuellem Kinderniveau. Du hast, wie sich zeigt, nicht ein einziges Mal im Leben über Freiheit nachgedacht!

Freiheit hat Bedingungen, ist also schon deswegen immer relativ. Und sie hat Bestimmungen, weil sie sonst weder Gegenstand noch Subjekt hätte: Die sinnbegründende Frage bei der menschlichen Freiheit ist: "Wozu bin ich frei!" Die Frage nach dem "wovon" ist objektiv sekundär, abgeleitet nämlich von der logisch vorausliegenden Frage nach dem "wozu". Letztere schafft der ersten nämlich Maß und Zahl, weil man, wenn man "frei von allem" ist, "frei für nichts" ist. Für schlichte Gemüter anschaulich ausgedrückt: wenn man garnichts mehr hat, kann man auch garnichts mehr machen. So einfach ist das!

Anders ausgedrückt: Freiheit ist eine qualitative Kategorie. Sie wird nicht dadurch vermehrt, daß sie einfach "immer größer" wird - das denken nur die kleinen Babys, die an Mamas Titten nuckeln - sondern dadurch, daß sie "zu(!) immer mehr" befähigt (übrigens: aus diesem Grunde allein schon kann man sicher konstatieren, daß du ein ganz besonders unfreier Mensch bist). Vor jeder Möglichkeit von Freiheit liegt notwendigerweise immer der ethische Bezugsrahmen, der diese Freiheit (im Babydenken!) "einschränkt" - in Wahrheit aber überhaupt erst den Raum schafft, in dem sie existieren kann.

Weil der Bezugsrahmen aber vor jeder Freiheit liegt, kann er nicht "frei erfunden", sondern nur gefunden werden. Dieser Rahmen ist das Naturrecht, also der gemeinsame Bestand aller Weltreligionen. Ohne Religion läßt sich das Naturrecht (das Tao) nicht begründen, da es ein Absolutum a priori ist. Nur Babys, Feministinnen und 68er meinen und finden, Freiheit ließe sich "ausdenken". Das führt dann unmittelbar zu "ethischen" Aussagen wie: "Weil ich etwas tue, ist es gut!" und dergleichen bekannter Unsinn mehr. Erwachsene dagegen erwägen: "Ich tue etwas, weil es gut und notwendig ist!"

Was gut und notwendig ist, gründet immer in Tradition, Religion und Autorität, weil es objektiv überpersonell, transzendent und axiomatisch ist und, wie gezeigt, eben nicht "subjektiv" begründet werden kann. Diese strenge Logik gilt nur bei Babys, Feministinnen und 68ern als "Unfreiheit". Denkfähige, erwachsene Leute hingegen wissen, wie ich dargelegt habe, daß diese Grundwerte die elementare Basis von Freiheit überhaupt sind. Werden sie beseitigt, wird auch die Freiheit beseitigt, da ihr dann ihre Grundlage genommen wird.

Du weißt es zwar nicht, weil du eben nicht nachdenkst, sondern bloß hohle Phrasen drischst, aber dein gedankenloser Slogan vom "umgehen können mit der Freiheit" ist als solcher bereits ein (allerdings inhaltsleeres) Anerkennen der logischen Tatsache, daß Freiheit nun einmal Bedingungen und Bestimmungen voraussetzt - andernfalls gäbe es nämlich nichts, womit "umzugehen" wäre. Babys, Feministinnen und 68er allerdings finden und meinen, das "Umgehen" mit der Freiheit bestünde darin, daß man sie "immer mehr" macht. Irgendwie. "Was auch immer das sei"...

"Absolute Freiheit" ist einfältige Babyanarchie und nur etwas für ungebildete Schwätzer, die es statt mit der Wirklichkeit lieber mit der "kosmischen Perspektive" probieren.

"Was auch immer das sei"...

Beam me up, Scotty!

Nick

P.S.: Bei mir verdichtet sich inzwischen der Verdacht, daß du ein ganz abgefeimter Masochist bist. Hättest du gelassen auf den "Rumpelstilz" verzichtet, dann hätte man auf den Gedanken kommen können, du wärest inzwischen etwas lernfähiger geworden und könntest später mal vielleicht sogar geistig erwachsen werden. So aber zeigt es sich bloß erneut, daß du am Persönlichen klebst, weil du einfach unfähig bist, zu argumentieren und nicht weißt, wovon du überhaupt redest. Also kriegst du wieder deine Abreibung.

Wunder dich nicht, wenn du dich damit weiter und weiter blamierst: das liegt an dir und sonst niemandem. Du hast immer noch nicht gelernt, dich zu benehmen. Grund dafür, dir etwas zu ersparen, gäbe es also eigentlich nicht. Aber weil heute der 29. November ist und der Luftdruck unter 1010 Hektopascal liegt, zähl ich dich nur an, und schlag dich nicht so schlimm, wie du es eigentlich verdient hättest.

Bloß eine Bitte habe ich: versuch möglichst nicht zu antworten! Ich habe sowieso nicht für dich geschrieben, sondern für die, die mitlesen und dabei gleichzeitig denken können. Die Phrasendrescherei, die du einem zumutest, bietet als "kosmische Perspektive" nur die Assoziation zu vogonischen Poesiewürdigungsstühlen, denen, einmal darauf festgeschnallt, bekanntlich keine bekannte Lebensform im Universum je lebendig entweichen konnte. Außer Arthur Dent.

P.P.S: "Es gibt kein zurück!" ist die einzig verbleibende Logik desjenigen, der in einen Abgrund stürzt. Insofern hast du, was dich betrifft, wahrscheinlich recht. Der Sturz ins Nichts ist die ideale Analogie zur "absoluten Freiheit". Genau darauf läuft sie nämlich hinaus. Da kann man also nur hinterherrufen: "Vorwärts! Weiter so! Die Freiheit ruft!"

"Komm endlich mal zu Verstand!" nutzt bei dir ja offenbar nichts...


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