Re: @Emmalein
Als Antwort auf: @Emmalein von Bruno am 18. Dezember 2003 11:42:09:
Hallo, Bruno,
ich bin mir ernsthaft im Zweifel, ob ich eine ärztliche Untersuchung als "Penetration" und noch dazu als "gewaltsam" einstufen kann. Juristisch gesehen geht das glaube ich sowieso nicht, sonst könnte man sich ja gegen diese Untersuchung wehren.
Wenn ein Mann unter anderen Umständen von einer Frau zum Verkehr gezwungen wird oder von einem Mann, ist das selbstverständlich Vergewaltigung und gehört bestraft. Da mache ich keinen Unterschied zwischen Frau und Mann. Nur weil es sich hier um einen Teil einer ärztlichen Untersuchung handelt, zögere ich, das Ganze einer Vergewaltigung gleichzustellen.
Wenn Männern alternative Lebensbilder fehlen, sollten sie sie entwickeln. Ob die Arbeitsgesellschaft, so wie wir sie kennen, noch eine lange Zukunft hat, weiss ich nicht, viele Zukunftsforscher bezweifeln das.
Nun zu Deinen Fragen:
Meine Fragen an dich: Aus welchen Gründen wollen Frauen unbedingt die Erziehungsbereich für sich reserviert wissen? Was spricht gegen den erziehenden Mann?
In meinen Augen gar nichts, es sollte alles getan werden, dass Männer sich eher vor allem im Grundschulbereich für eine pädagogische Laufbahn entscheiden. Notfalls muss sogar mit Quoten gearbeitet werden, obwohl ich das für die schlechteste Lösung halte. Die Jungen brauchen männliche Vorbilder! Und wir brauchen auch gut ausgebildete Jungen ,nicht nur gut ausgebildete Mädchen!
Warum beklagen sich die Frauen immer über den Macho, sind aber bestrebt, Jungen zu archaischen Männerbildern zu erziehen?
Du stellst kluge Fragen, auf die ich keine Antwort weiss. Ich habe noch keine Kinder, und meine Schwester hat nur Töchter!
Würde sich nicht im Gegenteil die Integration der Männer in den Erziehungsbreich auch positiv für die Integration der Frauen in die Berufswelt auswirken?
Es würde sich positiv auf die gesamte Gesellschaft auswirken! Mehr gebildete Menschen heisst mehr Kreativität, das heisst weniger Arbeitslosigkeit. Ich bin der Ansicht, dass Jungen in der akkademischen Bildung männliche Vorbilder brauchen. Einige neuere psychologische Studien bestätigen mich da überigens.
Warum ist es nicht möglich beiden Interessen, die sich durchaus ergänzen, in einer Geschlechterpolitik, die nachhaltig positiv für Frauen und Männer wäre, zu entsprechen?
Wieder stellst Du sehr kluge Fragen, auf die ich keine Antwort habe. Ich kann Dir nur versichern, dass wir in diesem Punkt dieselbe Ansicht vertreten!
Im Übrigen vertrete ich kein Feindbild Mann. Einige Männer sind sogar privat gute Freunde von mir.. Und einen Mann ,den mag ich ganz besonders...
Es grüsst freundlichst
das Emmalein
gesamter Thread:
- @Emmalein -
Bruno,
18.12.2003, 13:42
- Re: @Emmalein -
Emmalein,
18.12.2003, 17:58
- Re: @Emmalein - Manfred, 19.12.2003, 01:22
- Re: @Emmalein -
Bruno,
19.12.2003, 14:06
- Re: @Emmalein - Bijou, 22.12.2003, 14:59
- Re: @Emmalein - Andi, 19.12.2003, 23:19
- Re: @Emmalein -
Emmalein,
18.12.2003, 17:58