Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: WDR und HR

Ein Zeitungsleser, Friday, 21.11.2003, 23:14 (vor 8112 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: WDR und HR von Ferdi am 21. November 2003 11:20:31:

Hallo Ferdi!

Da drängen sich Parallelen zu den Verhältnissen in Diktaturen auf.
Heute ist es in der BRD soweit, dass die Organisationen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von feministischen Quotenfrauen durchsetzt sind, die dafür sorgen, das kein Wort der Kritik an der bestehenden Frauenförderung mehr gesendet wird.

So weit würde ich nicht gehen. Jeder Journalist weiß, daß er nicht überall alles veröffentlichen kann, und daß das schon immer so war. Auch in einer Demokratie muß Pluralismus immer wieder erstritten werden. In den privaten Medien regieren Besitzer und Konsumenten gleichermaßen; letztere ziehen das Medium vor, das ihnen erzählt, was sie hören wollen. In öffentlich-rechtlichen herrschen eben politisch organisierte Verbindungen vor, jedenfalls in den Top-Etagen. Die Feministinnen haben nur das getan, was andere politische Gruppen auch tun; sie haben von ihnen gelernt und ernten jetzt die Früchte.

Der wesentliche Unterschied ist der: Wenn ich in meinem persönlichen Umfeld von parteipolitischen Seilschaften oder US-Propaganda oder was weiß ich rede, dann wird mir geglaubt. Wenn ich dasselbe über Feministen sage, gelte ich als paranoid. Deshalb habe ich hier einmal ein paar Beispiele zusammengetragen. Damit man zeigen kann: Das gibt es, das ist real, und das ist mit folgenden Zielen (1.2.3.) verknüpft.

Die Einseitigkeit ist nicht nur das Ergebnis feministischen Lobbyings in den Medien, sondern in weit größerem Maße eine Folge der allgemeinen Tabuisierung des Themas für bzw. unter Männern.


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