Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: WDR und HR

Ferdi, Friday, 21.11.2003, 13:20 (vor 8112 Tagen) @ Ein Zeitungsleser

Als Antwort auf: WDR und HR von Ein Zeitungsleser am 21. November 2003 10:03:26:

Hallo Zeitungsleser!

Ich bin auch ein intensiver Zeitungsleser, weil ich das Glück habe, eine der wenigen seriösen und unparteiischen Zeitungen auf den Frühstückstisch zu bekommen. Deshalb hat mein Fernseher auch nur noch 1 bis 2 Stunden Betriebszeit pro Monat, wenn's hoch kommt. Aber um so mehr lese und schreibe ich im Internet.

Es muss doch auffallen, dass die erste zaghafte Wahrnehmung einer "Männerbewegung" und deren berechtigte Interessen in dieser Zeit stattfindet, in der das Internet rasant wächst. Das bedeutet doch, dass die Männer insgesamt daran gehindert wurden, ihre Argumente zu veröffentlichen.

Da drängen sich Parallelen zu den Verhältnissen in Diktaturen auf. Der Rundfunk und das Fernsehen der DDR zum Beispiel hat doch nur das gesendet, was linientreu auf den Kurs der immer Recht habenden Partei eingenordet war. Andere Stimmen hatten nur die Möglichkeit, sich über Geheimsender auf Kurzwelle (Clandestine-Radios) oder über Medien im Ausland zu artikulieren, wobei es den Regierenden leicht fiel, diese Gruppen als "Konterrevolutionäre" und "Staatsfeinde" hinzustellen.

Heute ist es in der BRD soweit, dass die Organisationen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von feministischen Quotenfrauen durchsetzt sind, die dafür sorgen, das kein Wort der Kritik an der bestehenden Frauenförderung mehr gesendet wird. Also eine gewisse Parallele zum Rundfunk der DDR. Aber zum Unterschied von damals haben wir heute das rasant wachsende Internet, dass auch technisch immer neue und bessere Instrumente der Kommunikation bereitstellt und dessen Nutzung auch Normalbürgern ohne technische Kenntnisse in zunehmenden Maße möglich wird. Auch wenn immer behauptet wird, auch das Internet könne wie der Rundfunk kontrolliert werden, so ist das m. E. nicht möglich. Man kann femi-staatlicherseits den Informationsfluss zwar noch erschweren aber nicht mehr verhindern und schon garnicht - wie früher im Äther - stören. Werden Provider mit nackter staatlicher Gewalt daran gehindert, unliebsame Webseiten zu hosten, dann werden diese Webseiten eben auf amerikanische Server gelegt und so dem Zugriff der Femokratur entzogen. Ein weitere Vorteil des Internets ist die Zwei-Richtungs-Kommunikation. Hier kann jeder getreu dem Grundgesetz seine Meinung frei in Wort, Schrift und Bild äussern. Rundfunk ist nur eine Einweg-Kommunikation: Ein gut Kontrollierbarer spricht an viele.

In der DDR wurden kritische Stimmen als "Staatsfeinde" und "Hochverräter" hingestellt. Heutzutage, im Zeitalter des Internets, werden Männerrechtler, die die bestehenden gesellschaftspolitischen Verhältnisse kritisieren und auf Veränderungen drängen, als "frauenfeindlich" hingestellt. Wie sich doch die Verhaltensweisen gleichen. Etwaige Ähnlichkeiten mit dem Verhalten von Diktaturen sind rein zufällig.

Einigen Mitschreibern, wie Garfield, Odin und Manfred und vielen anderen hier im Forum möchte ich an dieser Stelle mal für ihre hervorragenden Beiträge danken, die sicher bei der Gegenseite ihre Wirkung haben.

Schöne Grüsse,
Ferdi


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